iTunes mit Roaming Profiles installieren/deinstallieren (Fehler GetLastError: 50)

iTunes hat neben seinen üblichen Befindlichkeiten seit Version 10.6 zudem offenbar gewisse Schwierigkeiten mit Roaming Profiles unter Windows Vista und aufwärts. In einer solchen Konfiguration lässt sich iTunes weder fehlerfrei deinstallieren, noch installieren oder upgraden. Egal ob Neuinstallation oder Altlast. Da es noch immer Unternehmen gibt die kein SystemCenter für die Verwaltung Ihrer Geräte eingeführt haben, muss hier der Admin ran. Achtung, die Anleitung ist der Rechte-Holzhammer, eine verfeinerte Variante mit TrusteInstaller-Konten ist sicher möglich, aber Zeitaufwändig.

Lösung für die Deinstallation vom iTunes:

  • UAC ausschalten, oder alle Vorgänge „Als Administrator ausführen“. Rechte dazu natürlich Vorausgesetzt – Aber KEINEN anderen Benutzer nutzen denn der hat andere Profilpfade.
  • Rechte „Jeder:Vollzugriff“ auf „C:ProgramDataApple Computer Installer Cache“ einschließlich Inhalt vergeben
  • Rechte „Jeder:Vollzugriff“ auf den Ordner „C:config.msi“ der beim Start der Deinstallation spätestens erstellt wird (!) vergeben
  • Rechte „Jeder:Vollzugriff“ auf den Roaming-Pfad zum Internet Explorer Quicklaunch vergeben (“ \SERVERRESSOURCE<Username>AnwendungsdatenMicrosoftInternet Explorer“)

Lösung für die Neuinstallation von iTunes mit Roaming Profiles:

  • Rechte „Jeder:Vollzugriff“ auf den Roaming-Pfad zum Internet Explorer Quicklaunch vergeben (“ \SERVERRESSOURCE<Username>AnwendungsdatenMicrosoftInternet Explorer“)
  • Alle alten iTunes, Bonjour, QuickVR, Safari und QuickTime Versionen restlos entfernen (iTunes Siehe oben)
  • Alle alten Pfade entfernen (32bit):
    • C:Program FilesBonjour
    • C:Program FilesCommon FilesApple
    • C:Program FilesiTunes
    • C:Program FilesiPod (Bei einem Zugriffsfehler hilft ein „taskkill /f /im iPodService.exe“)
    • C:Program FilesQuickTime
    • C:WindowsSystem32QuickTime
    • C:WindowsSystem32QuickTimeVR
  • Alle alten Pfade entfernen (64bit):
    • C:Program Files (x86)Bonjour
    • C:Program Files (x86)Common FilesApple
    • C:Program Files (x86)iTunes
    • C:Program Files (x86)iPod (Bei einem Zugriffsfehler hilft ein „taskkill /f /im iPodService.exe“)
    • C:Program Files (x86)QuickTime
    • C:WindowsSysWOW64QuickTime
    • C:WindowsSysWOW64QuickTimeVR

Und „schon“ schleicht iTunes wieder.

ActiveFax mit Lancom LANCAPI Autostart

Die Software ActiveFax ist – aus Adminsicht –  sehr sympatisch. Extrem stabil, ausgereift, sehr flexibel und hochperformormant. Eine klare Empfehlung für Admins (jedenfalls von den Admins von von ugg.li). Ähnliches gilt auch für die Lancom Lancapi. Ausgereift, stabil, sicher, flexibel … ales was man sich als Admin so wünscht. Hoffentlich behält Lancom diese Software noch ein bisschen im Portfolio 🙂

Eine Herausforderung ist der automatische Start von ActiveFax mit der Lancapi. Beim Serverreboot ActFax ist „leider“ zu schnell. Beim Reboot benötigt der RCAPI Client einen kurzen Moment (kurz ist in diesem Fall dehnbar) um seine(n) Router zu finden und mit den CAPI-Diensten zu verbinden. Startet ActFax vorher, beschwert es sich lautstark das kein ISDN-Gerät gefunden werden konnte.

Lösung: Den Administrator automatisch anmelden, die Dienste via Autostart in der richtigen Reihenfolge starten und die Konsole wieder sperren. Und das auch nur auf der Konsole um die Admins auf den weiteren RDP-Sessions nicht zu verärgern. Geht alles, kein Problem.

if "%SESSIONNAME%" == "Console" goto actfax
rem goto ende

:actfax
net stop ActiveFaxServiceNT
start "Intentionally left not blank." /d "C:Progra~1LANCOMLANCAPI" rcapi.exe
ping localhost -n 4 > NUL
net start ActiveFaxServiceNT
rundll32.exe user32.dll,LockWorkStation

:ende
@exit

Vermutlich wird Lancom dieses Verhalten nicht ändern (für Desktop-Anwendungen ist das ja auch in Ordnung) und ActiveFax wird auch keine Rücksicht auf die Lancom Lancapi nehmen. Daher dieser quick-and-dirty Fix für das Phänomen.

Windows 8 und Server 2012 Product Key ändern

Den Assistenten zum Ändern des Product key öffnet der Befehl (als Administrator ausgeführt):

slui 0x03

Natürlich lässt sich die Keyingabe auch mit dem passenden Kommandozeilentool scripten:

slmgr -ipk AAAA-BBBB-CCCC-DDDD-EEEE
slmgr /ato

Besonders nett: Nach einem 7to8 Upgrade gibt es schlicht keine via Klick-n-Play erreichbare Möglichkeit den Schlüssel zu ändern. Nur so. Aber dann klappt’s auch mit der Aktivierung.

Das selbe gilt auch für Windows Server 2012 – selbes Problem, selber Syntax. Im schlimmsten Fall gibt natürlich auch immer die Microsoft Activation Hotline; zu einem menschlichen Ansprechpartner wird man am schnellsten durchgestellt, wenn man im Telefonklickmenü einfach gar nichts drückt.

Telefonnummer Microsoft Aktivierungshotline: 0800 – 284 828 3  (0800-ctivate)

Thanks: http://tfl09.blogspot.de/2012/08/my-first-windows-8-bugpowershell-to.html

Windows Server 2012 telefonisch aktivieren

Der Windows Server 2012/2012R2 lässt sich aus dem „Aktivieren“ Fenster heraus nicht mehr per Telefon aktivieren – Microsoft hält (wie wir im übrigen auch) die telefonische Aktivierung für völlig überflüssig. Allerdings im Gegensatz zu uns hält man die Aktivierung generell noch immer für wichtig.

Da nicht jeder Windows Server über eine ungefilterte Internetanbindung verfügt, muss man den Telefonassistenten jetzt manuell aufrufen, denn einen Link hat sich Microsoft gleich auch gespart.

Das geht über die Kommandozeile (oder ‚Ausführen‘) mit dem Befehl:

slui 4

Und schon öffnet sich der klassische Telefonaktivierungsassistent:

Windows 2012 Telefonische Aktivierung

Mit dem SQL-Management Studio auf die WSUS SQL Instanz zugreifen

Der WSUS Server (respektive die „Windows Server Update Services Rolle“) bringt auf Wunsch ihre eigene SQL-Server Instanz (Microsoft SQL Server Windows Internal Database (64-bit)“ mit. Freiwillig lassen sich die Einstellungen dieses Servers nicht ändern, aber mit den SQL-Tools kann man auch diesen SQL-Server konfigurieren. So lässt sich zum Beispiel der Arbeitsspeicher der WSUS-Instanz beschränken oder die CPU-Nutzung reglementieren. Natürlcih sind so auch eigene Auswertungen der WSUS-Daten mit Excel oder Access möglich.

So gehts:

  1. Herunterladen des SQL Server Express Management Studios
  2. Verbinden mit der lokalen Instanz:
    1. \.pipemssql$microsoft##sseesqlquery („Servername“)
    2. Windows-Authentifizierung mit einem lokalen Administrator-Konto