Veeam: FLR oder InstantRecovery Jobs werden nie beendet

Einmal gestartete Restore-Jobs sind recht hartnäckig: hat einer der Backup-Proxys einmal einen Job, führt dieser diesen vermeintlich auch fast unstoppbar aus. Für immer.

Das geschieht gerne dann, wenn man Maschinen in einer solchen Vorgang neu startet und das UI nicht mehr synchron mit der SQL-Datenbank ist. Das ist zum Beispiel reproduzierbar, indem man Proxy und Repositories ihren Job machen lässt und den Backup-Server mittendrin neu startet.

So behebt man diesen „Läuft noch“ Zustand:

  • SQL Management Studio starten
  • Verbinden mit der passenden Instanz (z.B. SERERNAMEVEEAMSQL2008R2)
    • Windows Authentifizierung nutzen
  • Neue Query in der Veeam-Datenbank „VeeamBackup“ ausführen:

[sql]
UPDATE [ReportRestoreSessionsAndTaskSessionsView]
SET „state“ = -1
WHERE „initiator_name“ not like ’null‘
[/sql]

Schon passen der UI-Status und die Tätigkeit des Systems wieder richtig zueinander. Quelle: Veeam-KB

Veeam: „Cannot use CBT: Soap fault, endpoint”

Veeam beendet auf einmal manche Sicherung mit Warnungen. Ein Blick ins Protokoll (oder den Bericht) offenbart:

Cannot use CBT: Soap fault. Error caused by file
/vmfs/volumes/4ae0811c-f0f34f24-0f3b-00237ddef82c/Computername/Computername.vmdkDetail: '', endpoint: ''

Dies bedeutet das das Change Block Tracking keine geänderten Datensätze identifizieren kann.

Die folgenden Schritte müssen auf jeder virtuellen Maschine durchgeführt werden die mit Warnungen im Status der Sicherung aufgeführt wurden.

  1. Fahren Sie die virtuelle Maschine herunter
  2. Rechte Maustaste auf Maschine und Einstellungen bearbeiten
  3. Reiter Optionen wählen, Erweitert – Allgemein – Konfigurationsparameter

  4. Setzen Sie den Eintrag „ctkEnabled“ auf false
  5. Setzen Sie den Eintrag“scsi0:x.ctkEnabled“ für jede Festplatte auf false
  6. Öffnen Sie das Quellverzeichnis der virtuellen Maschine und löschen alle –CTK.VMDK Dateien
  7. Starten Sie die virtuelle Maschine
  8. Fahren Sie die virtuelle Maschine wieder runter. Dies ist wichtig um die CTK zu aktualisieren
  9. Starten Sie die virtuelle Maschine
  10. Starten sie den Backup Job um das CBT zu aktivieren

Siehe auch http://www.veeam.com/KB1113

vmware vSphere Client „Die VMRC-Konsole hat die Verbindung getrennt“ unter Windows 8

Unter Windows 8 schon mal versucht im vSphere Client (bis Version 5.0.0 build 455964, also 4.0, 4.1 und 5.0) eine Konsolensitzung zu öffnen? Das funktioniert nicht, mit der Meldung:

Die VMRC-Konsoel hat die Verbindung getrennt ... Versuch einer Neuverbindung...

Die Konsole geht trotz des „Neuverbindungsversuchs“ nicht auf – und das wird Sie auch nie.

Das liegt daran, das die VMRC (remote-console) das Konsolen-Internet-Explorer-Plugin nutzt, das unter dem IE10 von Windows 8 (noch) nicht läuft. Sprich: es gibt im Moment unter Windows 8 einfach keine vSphere 4.x Konsole. Interessanterweise funktioniert der Rest des Clients einwandfrei.

Die einzige Möglichkeit (im Moment) ist ein Windows XP mit vSphere Client dabeizuhaben oder vor dem windows 8 -Upgrade schlau genu gewesen zu sein, den direkten VNC-Zugriff auf die Gäste einzurichten.

UPDATE: Das Update auf den vSphere Client von vSphere 5.1 löst dieses Problem. Mit dem 5.1er Client kann man wieder auf alle Konsolen direkt zugreifen. Danke Simon für den Tipp und Hinweis.

Wir haben auch insgesammt gute Erfahrungen mit dem 5.1er Update gemacht und empfehlen Kunden wie Partnern bisher fast uneingeschränkt das Update. Die aktuelle Veeam-Release kann auch (endlich wieder) komplette 5.1er Infrastrukturen sichern (Veeram 6.1 konnte nur vSphere 5.1 Hosts sichern, keine Infrastruturen).

Nach einem Upgrade von vSphere 4.1 auf 5 kann der datastore nicht erweitert werden

 

Führt man ein entsprechendes Update durch, und erweitert anschließend das Array des datastores um weitere HDDs, kann die Größe des datastores im vSphere Client nicht erhöht werden, obwohl die neue Größe korrekt angezeigt wird.

Hier hilft die gute alte SSH Konsole 🙂

SSH einschalten:

  • „F2“ an der lokalen Konsole: „Troubleshooting Options“

oder

  • vSphere Client: Host auswählen, „Konfiguration“, „Software“ – „Sicherheitsprofil“, „Dienste“ – „Eigenschaften“, „SSH“ => „Optionen

Nun verbindet man sich mit dem favorisierten SSH Client (z.B. PuTTY).

Nach dem root login helfen die folgenden Befehle (Pfade, etc. bitte anpassen):

  • vmkfstools -P "/vmfs/volumes/datastore"

    => Partiton span ermitteln (für partedUtil)

  • partedUtil get "/vmfs/devices/disks/mpx.vmhba1:C0:T0:L0"
  • Partition ermitteln (251=VMFS), ersten Sektor der Partition notieren
  • partedUtil getUsableSectors "/vmfs/devices/disks/mpx.vmhba1:C0:T0:L0"

    => Letzten Sektor notieren

  • partedUtil resize "/vmfs/devices/disks/mpx.vmhba1:C0:T0:L0" <partition> <startsektor> <endsektor>
    • z.B: partedUtil resize "/vmfs/devices/disks/mpx.vmhba1:C0:T0:L0" 2 10229760 213196319
  • vmkfstools --growfs "/vmfs/devices/disks/mpx.vmhba1:C0:T0:L0:<partition>" "/vmfs/devices/disks/mpx.vmhba1:C0:T0:L0:<partition>"

    => GROWEN 😉

vmware: „Die Festplatten der virtuellen Maschine müssen konsolidiert werden“

Der vSphere Client hat Administratoren ja zu eine rleichen gelb-Allergie erzogen, und das ist auch gut so.

Im vSphere Client sieht man bei einer VM schon mal folgende Warnung:

Virtual machine disks consolidation is needed

oder in Landessprache:

Die Festplatten der Virtuellen Maschine müssen konsolidiert werden.

Normalerweise geht der nächste Click direkt in den Snapshot-Manager, aber dieser ist leer: Im Manager der VM wird kein einziger Snapshot angezeigt. Im Datastore hingegen sind durchaus ein bis mehrere -vtk.vmdk Dateien zu sehen.

Man wird die Snapshots über den vSphere-Client auch direkt wieder los: Snapshots -> Konsolidieren

Möglicherweise gibt es auch nach einigen Sekunden eine Warnmeldung, die Disk sei aber gelockt. In diesem Fall hat warscheinlich eine andere VM oder ein anderer Prozess die Snapshot Datei als Disk eingebunden oder geladen.

Das passiert schonmal bei Backups im Hot-Add Modus, z.B. von Veeam Backup im “Appliance” Modus. Dabei wird – technisch gesehen – ein Snapshot der zu sichernden VM generiert und direkt an den Veeam-Proxy angehängt.

Tipp: Welche VMs das Probelm haben ist in der VM-Übersicht schnell zu sehen, wenn man die Spalte „Konsolidierung erforderlich“ einblendet.