Eine geschützte Partition kann nicht ohne festgelegten Force Protected-Parameter gelöscht werden.

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diskparty-recovery-02

Wiederherstellungspartitionen entfernen ist ein bisschen umständlicher als (unserer Meinung nach) notwendig. In der Datenträgerverwaltung geht das gar nicht, weil die benötigten Aktionen gar nichts erst angezeigt werden:
Und Diskpart (intern „Diskparty“ genannt) mängelt sehr direkt einen fehlenden Kontakt zu Midi-Chlorianer an:

Fehler beim Dienst für virtuelle Datenträger:
Eine geschützte Partition kann nicht ohne festgelegten Force Protected-Parameter gelöscht werden.

Das Geheimnis ist nun, die MACHT gar nicht erst zu bemühen, sondern die Meldung einfach zu überschreiben. Der Parameter ist in der Hilfe nicht auf allen Windows7-Installationen enthalten, in den meisten aber offenbar (Danke Henrik) schon . So gehts:

DISKPART> delete partition override

… und schon ist auch die hartnäckige Recovery-Partition nicht mehr da.

Windows Server 2012/R2 zwei Administrator RDP-Anmeldungen zulassen

rdp-sitzungsbeschraenkung-2008r2In seiner unendlichen Weisheit des Betriebssystem-UI-designs hat Microsoft die Terminaldienstverwaltung (später „Konfiguration des Remotedesktop-Sitzungshosts“) aus Windows-Server Installationen ohne Terminaldienste („Remotedesktopdienste“) ersatzlos entfernt. Bis Windows Server 2008R2 war es hier dem Administrator „auf die schnelle“ möglich, die Einstellungen für dne RDP-Host zu ändern. Typischerweise wurde hier die Beschränkung auf eine einzeln Administrator-Sitzung gelöst und die in den meisten Fällen sinnbefriete Druckerumleitung deaktiviert. Ab Windows Server 2012 gibt es diese Konsole nicht mehr (ohne weiteres). Die Einstellungen hingegen existieren selbstvwrständlich noch, ebenso sind zwei Administrator-RDP-Sitzungen durch die Server-Lizenz abedeckt. Häufig hört man „Windows 2012 ist jetzt beschränkt auf eine einzige Administrator-RDP-Sitzung“, was so prinzipiell nicht korrekt ist – es spielt nur die Voreinstellung eine Rolle.

Lösung:

Die Einstellungen sind (seit Windows 2008 unverändert, jetzt aber eklusiv) via GPO oder in der lokalen Richtlinie (gpedit.msc) erreichbar:

Computerkonfiguration > Richtlinien > Administrative Vorlagen > Windows-Komponennten > Remotedesktopdienste > Remotedesktopsitzungs-Host > Verbindungen > „Remotedesktopdienste-Benutzer auf eine Remotedesktop-Sitzung beschränken“

Wenn diese Richtlinieneinstellung aktiviert ist, werden RDP-Benutzer auf eine einzelne Sitzung beschränkt. Wenn der Benutzer eine getrennte Sitzung verlässt, wird er bei der nächsten Anmeldung automatisch wieder mit dieser Sitzung verbunden.

Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktiviert ist, können RDP-Benutzer eine je nach Lizenz unbeschränkte Anzahl gleichzeitiger Remoteverbindungen herstellen.

Windows 8 Apps starten nicht als Administrator

Problem

„Die App kann nicht von einem integrierten Adminisrtator-Konto aus gestartet werden. Bitte melden Sie sich mit einem Benutzerkonto an“. So begrüßt Windows 8/8.1 gerne mal einen Admin der eine App, vor allem den Store, verwenden möchte. Ja, richtig gelesen: Der Administrator darf den Store nicht verwenden – auch nicht um das Windows 8.1 Update einzuspielen. Die OEM-Version von Windows 8.1 Pro lässt sich bekanntlich ja nicht anders als über den Store installieren, die ISO benötigt einen nicht-OEM-Key für den Download.

Lösung

Immerhin lässt sich diese Flause dem Windows TwinToken-System schnell austreiben:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\System\FilterAdministratorToken

Auf „1“ Stellen (Enabled), Default ist 0 (Disabled).

Wie immer auch gerne als .REG-Datei:

REGEDIT4
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\System]
"FilterAdministratorToken"=dword:00000001

Und natürlich geht das auch via GPO für die ganze Domäne:
COMPUTERKONFIGURATION -> Richtlinien -> Windows-Einstellungen -> Lokale Richtlinien -> Sicherheitsoptionen -> „Benutzerkontensteuerung: Administratorgenehmigungsmodus für das integrierte Administratorkonto“

Mehr zum Thema: http://technet.microsoft.com/de-de/library/dd835564(v=ws.10).aspx#BKMK_BuiltInAdmin

Windows Server 2008/2008R2/2012/2012R2 RDS verbleibende Zeit anzeigen

Der Windows Server, seit 2008, bringt eine Gnadenfrist für die Remote Desktop Services (früher Terminalservices) mit. In dieser Zeit lassen sich unbegrenzt Verbindungen herstellen und die Terminaldienste ausgiebig testen. Diese Zeit beträgt 90 Tage, bei nicht-erreichbarkeit des RDS-Lizenzservers bis zu 120 Tage. Doch wieviele Tage verbleiben noch?

Lösung: Die Antwort ist via WMI zu bekommen und versteckt sich in der win32_terminalservicesetting Klasse.

An der Powershell:

(Invoke-WmiMethod -PATH (gwmi -namespace rootcimv2terminalservices -class win32_terminalservicesetting).__PATH -name GetGracePeriodDays).daysleft[/powershell)

Via CMD/WMIc:

C:Windowssystem32>wmic /namespace:\rootCIMV2TerminalServices PATH Win32_TerminalServiceSetting WHERE (__CLASS !="") CALL GetGracePeriodDays

Allgemeine Informationen über die Lizenz und Lizensierung des aktiven Servers gibt es via

slmgr /dlv

windows-server-2012-rds-lizenz

Upgrade Windows Server 2012 Standard Edition auf Server 2012 Datacenter Edition

Problem

Muss man einen Server neu installieren, wenn man im Setup die falsche Version des Windows Server 2012 ausgewählt hat?

Antwort: Nein, man kann Windows Server 2012 Standard Edition jederzeit auf Windows Server Datacenter Edition aktualisieren.

Anzeigen der verwendeten Edition:

c:\> DISM /online /Get-CurrentEdition

Lösung

  1. Herausfinden, ob wenn ja welches Upgrade möglich ist:
    c:\> DISM /online /Get-TargetEditions
  2. Upgrade durchführen:
    c:\> DISM /Online /Set-Edition:ServerDatacenter /AcceptEula /ProductKey: 48HP8-DN98B-MYWDG-T2DCC-8W83P

Der hier angegebene Key ist der KMS Client Setup Key, der für sich genommen nicht zur Produktnutzung berechtigt. Alle KMS-Setup-Schlüssel gibt’s imTechnet unter http://technet.microsoft.com/en-us/library/jj612867.aspx

windows-server2012-standart-datacenter-upgrade