„Der ausgewählte Anschluss kann nicht entfernt werden. Dieser Vorgang wird nicht unterstützt.“ beim löschen von WSD Ports

Wenn man versucht WSD-Ports unter Windows 10 (Server 2016/2019) zu löschen, erhält man die Fehlermeldung „Der ausgewählte Anschluss kann nicht entfernt werden. Dieser Vorgang wird nicht unterstützt.“

Solange en Drucker mit dem Port verbunden ist klappt da auch mit „normalen“ Ports nicht, aber WSD-Anschlüsse lassen sich auch ungenutzt nicht entfernen.

Lösung

Erstelle einen Temporären Drucker auf genau diesem Port (Treiber egal) und lösche dann den ganzen neuen TEMP-Drucker. Der WSD-Port wird damit zusammen fehlerfrei entfernt.

Windows Server 2008R2 Windows Update Fehler 0x80092004

Windows Server 2008 R2 ist zwar schon in die Jahre gekommen, läuft aber hier und da noch und soll auch Updates bekommen. Die aktuellen Updates (zum Beispiel „2020-01 Sicherheitsupdate für .NET Framework 3.5.1, 4.5.2, 4.6, 4.6.1, 4.6.2, 4.7, 4.7.1, 4.7.2, 4.8 für Windows 7 und Server 2008 R2 für x64 (KB4534976)“ schlagen aber mit dem Fehler 0x80092004 fehl.

Grund ist die Signatur der aktuellen Patches. Der Fehlercode 0x80092004 steht für CRYPT_E_NOT_FOUND. Das Windows Update konnte einen kryptografischen Wert nicht verifizieren und lehnt das Update daher ab. Die besagten Pakete sind alle nur noch mit einem SHA2 Hash signiert – Windows 2008 R2 versteht aber kein SHA2.

Lösung

Manuell Installation des „Servicing stack update for Windows 7 SP1 and Windows Server 2008 R2 SP1: March 12, 2019“ (KB4490628) von:

http://www.catalog.update.microsoft.com/search.aspx?q=4490628

Sobald das Update SHA2ermöglichst, läuft die Installation der weiteren sofort fehlerfrei Updates durch.

TEMP-Verzeichnisse aller Benutzer (und Windows) auf einmal aufräumen

Problem

Terminalserver, oder mit der modernen Bezeichnung „RemoteDesktop Sessionhosts“, neigen trotz aller Pflege dazu nach und nach „Voll zu müllen“.

Vor allem die verschiedenen TEMP-Verzeichnisse sammeln im Laufe der Zeit (meist) unnötige Daten an. Zu den „üblichen Verdächtigen“ wie %WINDIR%\Temp und %Windows%\Prefetch gesellen sich vor allem die Benutzer-Verzeichnisse Appdata\Local\Temp\.

Lösung

Mit der PowerShell kann dieses Problem in zwei Zeilen (und einem regelmäßigen Start mit enstsprechenden Rechten) gelöst werden:

$tempfolders = @("C:\Windows\Temp\*", "C:\Windows\Prefetch\*", "C:\Users\*\Appdata\Local\Temp\*" )

Remove-Item $tempfolders -force -recurse

Die erste Zeile enthält in einem Array die entsprehenden Ordner (PS versteht auch Platzhalter wie ‚*‘), die zweite Zeile den Befehl der dafür ausgeführt wird.

„Der neue Edge“ Browser von Microsoft download

Microsoft hat den Download des neuen Edge Browsers … versteckt? Oder zumindest wirkungsvoll eingeschränkt. Man kann den Browser auf seiner eigenen Webseite nicht mehr wie gewohnt herunterladen sondern der Button will seinerseits nur noch Edge (?) öffnen (?!?).

Wir sind nicht sicher, ob diese Aktion der Verbreitung des neuen Browser wirklich zuträglich ist 🙄

Wie auch immer, mach ein Admin würde trotzdem gerne Edge auf Windows 10 oder Windows Server 2019 installieren und benötigt daher weiterhin den „MicrosoftEdgeSetup.exe“ Installer. Oder das Edge MSI zur Verteilung im Netzwerk.

Download Microsoft Edge (Setup/MSI)

MicrosoftEdgeSetup.exe (Windows 10/Server 2019) Download: https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=2069324&Channel=Stable&language=de

Microsoft Edge Offline-Installer X64.msi oder X86.msi

Festplatten („Datenträger“) werden nicht (vollständig) im Taskmanager angezeigt

Auf manchen Systemen starten die Leistungsindikatoren für physische Datenträger nicht automatisch und im Taskmanager werden daher die Leistungsdaten der Dateträger nicht angezeigt.

Wenn man etwas über den Durchsatz wissen möchte, müsste man dort immer den Ressourcenmonitor starten, aber es geht auch schneller.

Es werden nicht immer alle Datenträger angezeigt

Die Leistungsindikatoren der Festplatten „disks“ werden mit „diskperf“ gesteuert. Mit diesen Befehl schaltet man alle Leistungsindikatoren ein und sorgt dafür, das diese beim nächsten start auch automatisch geladen werden:

C:\>diskperf -Y

Logische und physische Leistungsindikatoren auf diesem System
        werden automatisch aktiviert.
Raw-Leistungsindikatoren werden auch für IOCTL_DISK_PERFORMANCE verwendet.

C:\>

Ereignis 513 von CAPI2 „An error occurred in Cryptographic Services while processing the OnIdentity()call in System Writer Object.“

Unter Windows Server 2016/2019 meldet der Volume Shadow Copy Service (VSS) auf einigen Systemen das Fehler-Ereignis 513:

Protokollname: Anwendung
Quelle: Microsoft-Windows-CAPI2
Ereignis-ID: 513
Aufgabe Kategorie: keine
Ebene: Fehler

Beschreibung
Fehler im Kryptografiedienste beim Verarbeiten der OnIdentity()System Writer-Objekt.

Das Original der CAPI2 Fehlermeldung in Englisch:

Log Name: Application
Source: Microsoft-Windows-CAPI2
Event ID: 513
Task Category: none
Level: Error

Description:
An error occurred in Cryptographic Services while processing the OnIdentity()call in System Writer Object.

Details:
AddLegacyDriverFiles: Unable to back up image of binary Microsoft Link-Layer Discovery Protocol.

System Error:
Access is denied.

Lösung

Das Problem tritt auf, wenn der VSS Writer „System“ nicht über die passenden Berechtigung zum auslösen des VSS-Prozesses verfügt. Die Anmelderegistrierung erstellt dann für das Dienstkonto (Lokaler Dienst) diesen Fehler.

Man muss nur die Berechtigungen für „Lokaler Dienst“ zu mslldp hinzufügen. Die vorhandenen Berechtigungen zeigt man an mit:

sc sdshow mslldp

An diesen String hängt man die ID für „Lokaler Dienst“ an, die etwa so aussieht:

(A; CCLCSWLOCRRC;;; SU)

Und fügt dann alles zusammen (also den originalstring und den Bezeichner von Lokaler Dienst) an. Das sieht (zum Beispiel) so aus:

sc sdset mslldp D:(D;;CCDCLCSWRPWPDTLOCRSDRCWDWO;;;BG)(A;;CCDCLCSWRPWPDTLOCRSDRCWDWO;;;SY)(A;;CCDCLCSWRPDTLOCRSDRCWDWO;;;BA)(A;;CCLCSWRPWPDTLOCRRC;;;SO)(A;;CCLCSWLOCRRC;;;SU)