Mapi session /o=Erste Organisation/ou=Erste administrative Gruppe/cn=Recipients/cn=benutzername with client type MoMT exceeded the maximum of 500 objects of type FolderView

Problem

Bei einem (oder mehreren) Benutzer reagiert Outlook nicht mehr. Outlook sagt „Die Anwendung reagiert nicht“ und wird blass. Außerdem möchte sich das Outlook selbst nach einem Neustart nicht so richtig am Server anmelden und fragt ständig nach Benutzername und Kennwort. Nach einer Stunde geht wieder alles.

Zudem wird auf dem Exchange-Server diese Fehlermeldung im Anwendungsprotokoll protokolliert:

Mapi session /o=Erste Organisation/ou=Erste administrative Gruppe/cn=Recipients/cn=benutzername
with client type MoMT exceeded the maximum of 500 objects of type FolderView

Quelle: MSExchangeIS   Ereignis: 9646 (Event 9646)

Lösung

Das Exchange-Throtteling hat mal wieder zugeschlagen. Das passiert gerne mal, wenn ein Benutzer mehrere Mailboxen hgeöffnet hat.

Das FolderView-Objekt kann man in der Registry konfigurieren, unter HKLM\System\CurrentControlSet\Services\MSExchangeIS\ParametersSystem\MaxObjsPerMapiSession. Wenn der Schlüssel „MaxObjsPerMapiSession“ noch nicht existiert, einfach anlegen.

In diesem Fall wird der FolderVie-Wert von 500 auf 2000 erhöht:

Windows Registry Editor Version 5.00

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\MSExchangeIS\ParametersSystem\MaxObjsPerMapiSession]
"objtFolder"=dword:000007d0
"objtFolderView"=dword:000007d0

Video-Streaming mit dem SQUID Proxy blockieren

Problem

In einem Netzwerk mit Squid Proxy-Server sollen Video-Streamingdienste blockiert werden. Die Herausforderung liegt hierbei in der Diensterkennung; wenn man in den ACLs nur Domain- oder Hostnamen verwendet, gibt es immer wieder findige Zeitgenossen die ihre Videodienste unter neuen Namen finden.

Außerdem ist die Liste an Porn-Websites im Internet vermutlich größer als Anzahl Wörter in der Wikipedia.

Diese ACL-Liste funktioniert natürlich sowohl unter Linux, als auch im SquidNT unter Windows.

Lösung

Mime-Typen und Dateiendungen nutzen. Nach langem testen und anpassen hat sich bei uns dieses Regelset für die squid.conf bewärt:

acl mediastream rep_mime_type ^application/vnd.ms.wms-hdr.asfv1
acl mediastream rep_mime_type ^application/x-fcs
acl mediastream rep_mime_type ^application/x-mms-framed
acl mediastream rep_mime_type video/flv video/x-flv
acl mediastream rep_mime_type -i ^video/
acl mediastream rep_mime_type -i ^video\/
acl mediastream rep_mime_type ^video/x-ms-asf
acl mediastream rep_mime_type ms-hdr
acl mediastream rep_mime_type x-fcs
acl mediastream rep_mime_type ^audio/mpeg
acl mediastream rep_mime_type ^audio/x-scpls
acl mediastream rep_mime_type ^video/x-flv
acl mediastream rep_mime_type ^video/mpeg4
acl mediastreamurl urlpath_regex \.flv(\?.*)?$
acl mediastreamurl urlpath_regex -i \.(avi|mp4|mov|m4v|mkv|flv)(\?.*)?$
acl mediastreamurl urlpath_regex -i \.(mpg|mpeg|avi|mov|flv|wmv|mkv|rmvb)(\?.*)?$

# Vorsich hiermit! Das blockiert Flash.
# acl mediastream rep_mime_type ^application/x-shockwave-flash

Danach reicht es, dise ACLs wie http_access Regel auszusperren:

http_access deny mediastream
http_reply_access deny mediastreamurl

Windows Server 2003 RDP funktioniert nicht „Der RPC Server steht nicht zur Verfügung“

Problem

Es soll „da draußen“ noch einige Windows Server 2003 Altlasten geben. Nachdem solche Maschinen jahrelang herumgeschleppt, konvertiert und verschoben wurden, wollen die Windows-Server manchmal nicht  mehr so recht. Das ist uns heute auch passiert.

Bei dieser Maschine scheiterte jeder RDP (oder „Terminalsitzungs“-) Anemldeversuch mit der Fehlermeldung „Der RPC-Server steht nicht zur Verfügung“.

Lösung

Da diese Maschine nicht mehr lange leben wird, hilft der altbekannte RDP-Quick-Fix. Achtung, das löst das eigentlich Problem nicht (das meisten tiefer liegt), aber behebt dieses Symptom zuverlässig.

Einfach einen DWORD-Wert „IgnoreRegUserConfigErrors“ im Schlüssel „HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Terminal Server“ erstellen, diesem den Wert „1“ verpassen, fertig. Die anmeldung tut es sofort wieder.

REGEDIT4

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Terminal Server]

"IgnoreRegUserConfigErrors"=dword:00000001

SQL Server Management Studio „Das Ausfuerungstimeout ist abgelaufen“

Problem

Beim dem Versuch eine relativ große Tabelle im SQL Server Management Studio zu bearbeiten tritt der Fehler „Das Timeout ist abgelaufen.“ auf. Das gibt für Opetrationen wie auflisten, Index hinzufügen, Schlüssel ändern und ähnliches.

Die ganze Fehlermeldung lautet:

– Die Tabelle kann nicht geändert werden.
Das Timeout ist abgelaufen. Das Zeitlimit wurde überschritten, bevor der Vorgang beendet wurde, oder der Server antwortet nicht.

Lösung

Das Verhalten tritt aufgrund der Einstellung für Transaktionstimeouts für den Tabellen-Designer und den Datenbank-Designer in SQL Server Management Studio auf. Zum Glück ist das im Feld „Transaktionstimeout“ konfiguriertbar. Das Default ist mit 30Sekunden auch recht knapp bemessen. Man kann den Haken auch rausnehmen, dann wir das Remote-Timeout (Default: 10 Minuten) genommen. Eklrärung der anderen Optionen: https://msdn.microsoft.com/de-de/library/ms188490.aspx

Extras > optionen > Designer > Tabellen- und Datenbankdesigner

Windows Store-Apps gehen nicht auf, Ereignis 5973 im Eventlog

Problem

Auf einem Windows 8/8.1/10 öffnen sich nicht (mehr) alle Windows Store Apps. Zudem wird (in etwa) dieser Fehler im Eventlog („Anwendung“) protokolliert:

Quelle: Microsoft-Windows-Power-Shell  (Oder unter Windows 10: Apps)
Ereignis-ID: 5973
Aufgabenkategorie: (5973)
Ebene: Fehler
Beschreibung
Fehler bei der Aktivierung der app AppID : Diese Anwendung unterstützt den angegebenen Vertrag nicht oder ist nicht installiert.
Weitere Informationen finden Sie im Protokoll „Microsoft-Windows-TWinUI/Betriebsbereit“.

Lösung

Spontanes Herunterfahren kann den Appcache in C:\Users\ < Benutzername > \AppData\Local\Packages beschädigen. Meistens hilft es, ein neues Benutzerkonto zu estellen und alle Daten zu migrieren. Den doofen Appcache kann man (unseres Wissens nach) leider nicht leeren ohne ihn zu zerstören.

  1. Neues Benutzerkonto (1) anlegen
  2. Neues Benutzerkonto (2) anlegen
  3. Windows NEU STARTEN (!) und mit (1) anmelden.
  4. Windows NEU STARTEN (!) und mit (2) anmelden.
  5. Alle Dateien aus dem alten (kaputten) Profilverzeichnis in das neue (1) kopieren (ausser NTUser.*)
  6. Neu starten und mit (1) anmelden und testen.

Meistens klappt dann schon wieder alles. Eventuell fehlen ein paar Einstellungen und Registry-Kram, aber die apps klappen wieder.

Windows Server 2012/2012R2 Windows Internal Database (WID) mit dem SQL Management Studio nutzen

Die Windows Internal Database (WID) ist ein ganz normaler SQL-Server (Express Edition), der sehr verschlossen konfiguriert ist. In der Regel benötigt man auch keinen direkten Zugriff darauf, außer es treten Fehler wie zum Beispiel der WSUS „Serverknoten zurücksetzen“ Effekt auf.

Es auch weiterhin möglich, sich mit dem SQL Management Studio (ab SMSS 2012 aufwärts) oder einer anderen SQL-Konsole der Wahl mit der WID-Instanz zu verbinden. Es gibt keinen TCP/IP listern mehr, daher man muß sich auf die entsprechende WID-Instanz mit dem passenden Memory-Pipe Verbindungsalias (Connection String) verbinden.

Die aktuellen Connectionstrings für WID

  • Windows Server 2008 und höher
    \\.\pipe\mssql$Microsoft##SSEE\sql\query
  • Windows Server 2012 und höher
    \\.\pipe\Microsoft##WID\tsql\query

Diesen KB Titel einmal genau lesen … das erklärt einiges


„A list of Microsoft Knowledge Base articles is available to help troubleshoot error messages that you may receive when you upgrade from Windows Vista to Windows“

Übersetzungsfehler, Tippfehler oder Absicht. Mehr Ursachen können wir uns für diesen schönen Satz kaum vorstellen 🙂