vSphere Webclient „Erste Schritte“ ausblenden

Der „Erste Schritte“ Tab im vSphere Webclient nimmt unglaublich viel Platz und Performance. Hilfreich sind die Inhalte wie „Was ist eine virtuelle Maschine“ für den tagtäglichen Einsatz nun beim besten Willen auch nicht.

„Erste Schritte“ Tab entfernen

  • Oben rechts im Webclient auf den Link „Hilfe“
  • Darunter „Alle Erste-Schritte-Seiten ausblenden“ wählen

CertificateServicesClient-AutoEnrollment Event 6, CertificateServicesClient-CertEnroll Event 13 und CertificateServicesClient-CertEnroll Event 82

Problem

Auf Domänencontrollern gibt es in regelmäßigen Abständen im Eriegnisprotokoll diese Fehlermeldungen:

Quelle: CertificateServicesClient-CertEnroll
Event-ID: 82
Fehler bei der Zertifikatregistrierung für Lokales System bei der Authentifizierung für alle URLs für den
Registrierungsserver, der folgender Richtlinien-ID zugeordnet ist: {1874501F-FFFF-AFFE-BBD5-F3B749CBCF4A}
(Der RPC-Server ist nicht verfügbar. 0x800706ba (WIN32: 1722 RPC_S_SERVER_UNAVAILABLE)).
Fehler bei der Registrierung für Vorlage: DomainController

Dicht gefolgt von

Die Zertifikatregistrierung für Lokales System konnte sich nicht für ein Zertifikat DomainController mit der Anforderungs-ID N/A von serverwitten.DrSpangGmbH.local\Dr. Spang GmbH (Der RPC-Server ist nicht verfügbar. 0x800706ba (WIN32: 1722 RPC_S_SERVER_UNAVAILABLE)) registrieren.

Quelle: CertificateServicesClient-CertEnroll
Event-ID: 13
Die Zertifikatregistrierung für Lokales System konnte sich nicht für ein Zertifikat DomainController mit der
Anforderungs-ID N/A von SERVERNAME.DPOMAIN.TLD\OLD-CA-NAME (Der RPC-Server ist nicht verfügbar.
0x800706ba (WIN32: 1722 RPC_S_SERVER_UNAVAILABLE)) registrieren.

Und dann bestätigt von:

Bei der automatischen Zertifikatregistrierung für lokales System ist ein Fehler aufgetreten (0x800706ba) Der RPC-Server ist nicht verfügbar. .

Quelle: CertificateServicesClient-AutoEnrollment
Event-ID: 6
Meldung:
Bei der automatischen Zertifikatregistrierung für lokales System ist ein Fehler aufgetreten (0x800706ba)
Der RPC-Server ist nicht verfügbar.
.

Das passiert in der Regel, wenn es „irgendwann“ mal eine CA in dieser Domäne gab und der Servers nicht mehr exisitert. Hinweise auf so eine Situation können Zitate sein wie „Den Servernamen kenne ich, aber den gibt es schon lange nicht mehr. Wir haben auch keine eigene CA“. Das passiert auch gene mal, wenn uralte Exchange-Server deinstalliert werden die Self-Signed Zertifikate über sich selber genutzt haben.

Wichtig: Der Name der CA (aus den Ereignismeldungen) muss exakt stimmen.

Lösung

Die ehemalige CA und deren Zertifikatsvorlagen (Templates) müssen sauber aus dem Active Directory entfernt werden. Der Name der CA ist ja aus den Meldunge bekannt.

  1. „Active-Directory Standorte und Dienste“ öffnen und unter Ansicht > „Dienstknoten anzeigen“ einschalten
  2. Öfnen von „Services“ > „Public Key Service“ > „AIA“ > in der rechten Hälfte hier die falsche/tote CA (Hier steht der CA Name, NICHT der Servername)  löschen
  3. Öffnen von „Services“ > „Public Key Service“ > „Enrollment Services“ > und auch hier die falsche CA löschen

Die folgenden beiden Schritte nur durchführen, wenn es KEINE NEUE CA in dieser Domäne gibt. Wenn es eine CA in der Domain gibt, diese Schritte überspringen.

  1. Die alten Zertifikatsvorlagen aus dem AD entfernen: Öffne „Public Key Service“ > „Certificate Templates“ und lösche alle LDAP-Vorlagen hier drin
  2. Unter „Public Key Services“ das Objekt „NTAuthCertificates“ löschen

Konfiguration im AD aktualisieren

An der Shell (CMD oder Powershell) die DC-Informationen aufräumen und aktualisieren:

C:\> certutil -dcinfo deleteBad

Nach ein paar Minuten (Default: 5) die RSOP-Daten des/der DCs aktualisieren:

C:\> gpupdate /force

Das passiert zwar auch automatisch (auch auf allen DCs), aber wenn man das manuell anstößt kann man den Erfolg praktisch sofort in der Ereignisanzeige nachvollziehen:

 

 

Windows Server 2012R2 verliert sporadisch Netzwerkverbindung „Die IP-Adresse für die Isatap-Schnittstelle LAN-Verbindungwurde nicht aktualisiert.“

Ein sehr seltsames Problem, aber eine einfache Lösung.

Wir haben einen Windows Server 2012 R2 (Domain Controller), der früher auf einem vSphere 5.5 lief. Später wurde der darunterliegende ESXi auf ein vSphere 6 aktualisiert. Sporadischen („random“) traten unter beiden ESX-Versionen Ausfälle bei ebendiesem DC auf; die Netzwerkkarte war plötzlich nicht mehr erreichbar.

Die Netzwerkkarte war im Fehlerfall tot, sprich von außen nicht mehr pingbar. Mann konnte sich auf der Konsole des Servers problemlos einloggen und die Karte sehen, aber keine Pakete wurden mehr verschickt oder empfangen. Nach einem Reboot klappte wieder alles einwandfrei, mal für ein paar Stunden, mal für ein paar Tage.

Im Ereignisprotokoll war nichts zu finden (wenn doch nur alle Logs so sauber wären …), außer:

Log Name:      System
Source:        Microsoft-Windows-Iphlpsvc
Date:          2/1/2017 5:01:51 PM
Event ID:      4202
Task Category: None
Level:         Error
Keywords:      
User:          SYSTEM
Computer:      MYSERVER.MYDOMAIN
Description:
Unable to update the IP address on Isatap interface isatap.{<SID>}. Update Type: 0. Error Code: 0x57.

und

 Log Name: System
 Source: Microsoft-Windows-Iphlpsvc
 Date: 2/1/2017 4:49:33 PM
 Event ID: 4202
 Task Category: None
 Level: Error
 Keywords:
 User: SYSTEM
 Computer: MYSERVER.MYDOMAIN
 Description:
 Unable to update the IP address on Isatap interface isatap.{<SID>}. Update Type: 1. Error Code: 0x490.

Lösung

Die Netzwerkkarte in dem System war eine vmware INTEL E1000. Diese durch einen VMXNET-Adapter (idealerweise VMXNET3) austauschen und der Fehler ist verschwunden.

 

VMware Tools Tray-Icon auf RDS- oder Terminalservern via GPO ausblenden

In einer RDS/View/Desktop Umgebung wird das niedliche VMware Tools Icon ständig und bei allen Benutzer im Tray angezeigt. Der Benutzer hat zwar keine Möglichkeit den Prozess zu mißbrauchen, trotzdem frißt der VMwareTray.exe-Prozess lockere 3Megaby RAM (pro Nutzer) und hat keinen sinnvollen Nutzen.

Der Schlüssel für die dauerhafte Ausblendung des vmware Tray-Prozesses lautet:

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\VMware, Inc.\VMware Tools]
"ShowTray"=dword:00000000

Der DWORD(32)-Wert „ShowSystray“=0 bedeutet dass das Icon nicht angezeigt wird, mit dem Wert 1 ist es wieder sichtbar

Daß der Prozess überhaupt gestartet wird, ist im RUN Schlüssel des Systems abgelegt. Daher kann auch dieser entfernt werden. Beide Einstellungen sind natürlich auch über Group Policy Preferences konfigurierbar.

 

Google AdSense WordPress Plugin „Fehlercode 500“ (Error 500)

Dieses Blog nutzt, hoffentlich unaufdringlich genug, das Google AdSense Anzigensystem. Sofern der geneigte Leser keinen AdBlocker verwendet, sieht man diese rechts in der Sidebar, unter dem ersten Artikelabsatz und manchmal riesige Banner ganz oben oberhalb des Inhaltes. Das wird praktisch vollautomatisch von dem Google AdSense WordPress Plugin verwaltet.

Ziemlich cool finden wir das die Anzeigen Inhalte für Admins anzeigen; also eher Tools, Unternehmen mit Monitoring- und *aaS-Lösung und so weiter. Schaut da ruhig mal vorbei.

Änderungen können auf Ihrer Website nicht übernommen werden. Die Konfiguration konnte nicht gespeichert werden. Ihr Server hat auf die Anforderung den Fehlercode 500 zurückgegeben.

Manchmal werden Änderungen im Anzeigenmanager aber nicht gespeichert, sondern stattdessen erhält man die Fehlermeldung „Serverfehler 500“.

Änderungen können auf Ihrer Website nicht übernommen werden.
Die Konfiguration konnte nicht gespeichert werden. Ihr Server hat auf die Anforderung den Fehlercode 500 zurückgegeben.

Lösung

Security- und Caching-Plugins (temoporär) abschalten oder Ausnahmen hinzufügen. Der Fehler tritt auf, sobald Wordfence, W3TotalCacheAll In One WP Security & Firewall und vermutlich auch einige andere WordPress-Plugins für Security-Zwecke verwendet werden.

Volumenschattenkopie (VSS) Wiederherstellung „Quellpfad ist zu lang“

Problem

Wärend einer Restore-Datenrettung mit VSS (Volumenschattenkopien) über die praktische Funktion „Vorgängerversion wiederherstellen“ tritt der Fehler „Quellpfad ist zu lang“ auf:

Die Quelldateinamen sind zu lang für das Dateisystem. Verschieben Sie
sie an einen anderen Ort, der einen kürzeren Pfadnamen hat, oder benennen
Sie sie in kürzere Namn um, bevor Sie den Vorgang fortsetzen.

 

Lösung

Das stimmt, solche Pfade geraten bei tiefen Filestrukturen recht schnell an das gute alte „MAX_PATH“ limit von gigantischen 260 Zeichen. „Char260 ought to be enough for anybody“ 🙂

  1. Im „normalen“ Explorer mit der rechten MT auf den betroffenen Ordner (oder die Datei) > „Vorgängerversion wiederherstellen“
  2. Nun die passende Version auswählen um die es geht > „Öffnen“
  3. In dem neuen Fenster den übergeordneten Ordner mit der rechten MT anklicken > „Eigenschaften“
  4. Auf dem Tab „Allgemein“ gibt es das Feld „Ort“. Da steht etwas drin, das aussieht wie „\\localhost\T$\@GMT-2017.01.01-01.00.22\Die ist ein verdammt langer Ordnernamen“. Diesen Pfad komplett kopieren (STRG+C).
  5. An der Kommandozeile (CMD) läst sich dieser Pfad nun via Subst deutlich verkürzt als Laufwerk verbinden:
    C:\> subst x: "\\localhost\D$\@GMT-2017.01.001-01.0.22\Dies ist der laengste Ordnername der Welt"
    1. Subst funktioniert nur auf einem lokalen NTFS-Host
    2. Bei Remote-Servern einfach subst durch ’net use‘ ersetzen
      net use x: "\\\\@GMT-2017.01.001-01.0.22\Dies ist der laengste Ordnername der Welt"
  6. Jetzt kann man mit seinem Lieblingswerkzeug die Daten von dem neuen Laufwerk kopieren. Auch an den alten Ort, kein Problem.

Achtung

  1. Nachdem das fertig ist, muss das Substituierte Laufwerk auch wieder weg. Das geht mit dem Subst-Parameter /d:
    C:\> subst x: /d
  2. Man braucht den Platz für die Dateien zweimal (!). Einmal im Dateisystem und einmal verbleiben diese im VSS.

Wo ist der Windows 10 (Windows Server 2012/2016) Autostart Ordner?

Windows 10 Autostart Ordner„Aus gegebenem Anlass“ (*wink* Praktikant*) hier noch einmal die Pfade zur den wichtigsten Windows 10 (und Windows Server 2012R2/2016) Autostart-Ordnern. Obwohl der „autostart“-Folder nicht mehr im Startmenü angezeigt wird, gibt es ihn noch und er tut noch seinen Dienst.

Autostart-Pfad (Lokaler Benutzer)

"C:\Users\<USERNAME>\AppData\Roaming\Microsoft\Windows\Start Menu\Programs\Startup"

oder

"%APPDATA%\Microsoft\Windows\Start Menu\Programs\Startup"

Ausführen-Link:

"shell:startup"

Autostart-Pfad (Alle Benutzer)

"C:\ProgramData\Microsoft\Windows\Start Menu\Programs\StartUp"

oder

"%ALLUSERSPROFILE%\Microsoft\Windows\Start Menu\Programs\StartUp"

Ausführen-Link:

"shell:common startup"