Windows 11 startet im „Normalfall“ nach Fehlern (und Installationsfehlern bei Windows-Updates) automatisch den Computer neu. Irritierenderweise startet der Computer auch neu, wenn man „Update installieren und Herunterfahren“ auswählt, aber das ist ein anderes Thema.
Möchte man die automatischen Fehler-Reboots verhindern, bleiben eigentlich nur die Gruppenrichtlinien. Hat man grade keine Domäne oder GPEDIT zur Hand, tut es diese Pro-Maschine einstellung:
- Einstellungen öffnen (Win+I)
- Links auf „System“ > in der Mitte auf „Info“ > Erweiterte Systemeinstellungen
- Bis 25H2 konnte dieses Fenster noch mit Win+Pause geöffnet werden
- In diesem Fenster („Systemeigenschaften“) auf den Tab „Erweitert“ wechseln
- Unten im Abschnitt „Starten und Wiederherstellen“ auf den Button „Einstellungen“
- Das Kontrollkästchen „Automatisch Neustart durchführen“ entfernen
Ebenso irritierend ist, dass diese Einstellung erst nach einem Reboot aktiv wird …

Tja, das funktioniert leider nicht.
Die Kiste rebootet trotzdem wie sie grad lustig ist.
Manchmal sogar mehrmals am Tag.
Ein kurze Blick in dein Ereignisprotokoll wird dir den Grund für deine reboots verraten. Der Beschreibung nach tippen wir auf ASR nach BSOD (Suche nach „Kernel Power“)