Logon-Script: Gruppenmitgliedschaften per Batch auswerten

Ab und zu ist es hilfreich, Laufwerksverbindungen (oder ähnliches) anhand von ActiveDirectoy Gruppenmitgliedschaften einzurichten. Ist ein Benutzer Mitglied einer Gruppe soll er ein Laufwerk bekommen, ist er das nicht (mehr) soll das Laufwerk wieder verschwinden. Dieser Batch Script-Schnipsel übernimmt das:

REM ================================================================
REM /*
REM    Laufwerk X: - Gruppe "MP3-Sammlung"
REM */

net user /domain %username% | find/i "MP3-Sammlung"
if errorlevel 1 (
REM ----- Dieser Teil wird ausgefuert wenn NICHT Mitglied der Gruppe
net use x: /delete
) else (
REM ----- Dieser Teil wird ausgefuert wenn Mitglied der Gruppe
net use x: \servermp3sammlung
)

REM ================================================================

Windows 7 „unattend.xml“ Generator

Bekanntlich lässt sich Windows 7 recht komfortabel via unbeaufsichtigte Installation auf neue Maschinen verteilen. Grade bei einer Verteilung per WDS ist ein vollautomatisierter Vorgang natürlich wünschenswert. Der vollständige Technet-Artikel dazu findet sich hier. Bei einer solchen Konstellation war mir neulich Ben O’Sullivans Unattend.xml Generator eine große Hilfe. Denn dort lassen sich fast alle wichtigen Parameter „zusammenklicken“ und als Syntaxkonforme XML exportieren.

Visual Mailbox aktivieren und deaktivieren

Vodafone bietet die Möglichkeit, sich Mailboxnachrichten direkt als MP3 zustellen zu lassen. Ein nettes Feature das endlich eine beliebige Abhörreihenfolge der Nachrichten erlaubt. Der Dienst ist in den meisten Verträgen kostenlos enthalten. In meinem Fall wollte ich den das automatische Zusenden wegen eines Speicherplatzproblems auf dem Telefon gerne abschalten – die MP3s sind zwar recht klein, summieren sich aber im Laufe der Zeit.

Zum Aktivieren oder Deaktivieren der Vodafone Visual Mailbox einfach die Nummer 12051 von dem betreffenden Handy aus anrufen und durch das Menu hangeln.

Neue Verteilerlisten in Exchange 2010 sind nicht von außen erreichbar

Exchange 2010 bringt eine neues Feature mit, welches mit geringem Aufwand erlaubt eine Verteilerliste von Mails von außen abzuschotten. Dummerweise ist dies bei neuen Verteilerlisten standardmäßig aktiv. Legt man nun unwissender Weise eine neue Verteilerliste an und trägt wie in Exchange 2003/2007 gewohnt E-Mail-Adresse und Mitglieder/Empfänger ein, ist die Liste innerhalb der eigenen Organisation problemlos erreichbar. Versucht man jedoch eine Mail von außen an die angegebene E-Mail-Adresse zu senden erhält man folgende Meldung (hier die Ausgabe des Microsoft Remote Connectivity Analyzer).

550 – Mailbox unavailable. The server response was: 5.1.1 User unknown

Um die Verteilerliste von außen erreichbar zu machen, ruft man die Eigenschaften der Verteilerliste auf und wählt dort im Tab Nachrichtenübermittlungseinstellungen per Doppelklick den Punkt „Einschränkungen für die Nachrichtenzustellung“ und entfernt den Haken bei „Authentifizierung aller Absender anfordern“.

Die Änderung wirkt sofort und ein erneuter Test von außen geht erfolgreich aus.

Windows Server 2008R2 mit Windows 7 Bug (CIFS)

Da dieser Bug mit einem „simple Workaround“ behoben werden kann, wird dieser Fehler vermutlich nie endgültig gefixt. Da das Problem beständig auftritt hier die Beschreibung und Lösung.

Seit geraumer Zeit ist es möglich, NTFS-Volumen in leere Ordner eines anderen NTFS-Volumens bereitzustellen. Das kann man aus verschiedenen Gründen tun, oft sieht man so eine Konstellation bei Fileservern die zwar eine einzelne Freigabe (oder einen großen DFS-Stamm) anbieten, diesen aber wegen der Fragmentierung, I/O-Last, Quoten oder Skalierungsproblemen auf mehrere LUNs (bzw. Laufwerke) aufteilen.

Der Fehler liegt nun im Windows 7 Explorer: Verbindet sich ein Client so eine Freigabe nun als Netzwerklaufwerk, verschwinden die bereitgestellten Ordner-Volumen darin sporadisch aus der Inhaltsansicht. Die Ordner mit den Volumen sind spontan einfach nicht mehr sichtbar. Der Zugriff ist (z.B. durch Pfadeintippen) noch möglich, aber die Ordner werden nicht mehr aufgelistet. Alle Programm die diese API verwenden (ja, auch die Shell und die Powershell) „sehen“ den Ordner nicht. Der Effekt ist reproduzierbar (bei ca. 80% aller Clients innerhalb von 48 Stunden) und beschränkt sich nicht auf Singlemounts, also auch wenn das Volumen zusätzlich auch einen Laufwerksbuchstaben hat. Einzig am Localhost ist der Effekt nie zu beobachten.

Die Lösung:

Un-Elegant wie hart, einfach den Explorer-Cache für Listing ausschalten. Das geht indem man in

HKEY_LOCAL_MACHINESYSTEMCurrentControlSetServicesLanmanWorkstationParameters

den (DWORD) Wert DirectoryCacheLifetime auf 0 setzt. Nach einem Reboot ist das Problem verschwunden.

Spannend: Der Effekt ist exklusiv der Kombination Windows7 mit Server2008R2 vorbehalten, andere Clients oder Server zeigen immer alle Inhalte an.