Vielen Dank hp, genau so etwass haben wir von einem professionellen Großunternhemen erwartet *kopfschüttel*. Shit like this.
Windows 2008R2 RRAS/VPN NPS Richtlinie “Speichern” geht nicht
Manchmal stolpert der Administrator vor Ort über einen Effekt, der dafür sorgt, das neu angelegte Richtlinien sich nicht speichern lassen wollen. Der letzte Button des Assistenten “Fertig Stellen” lässt sich zwar eindrücken, es passiert aber nichts. Das Fenster verschwindet einfach nicht, es wird nichts gespeichert.
Lössung: Schuld sind Sonderzeichen, meistens Anführungszeichen, im Namen der Richtlinie. Gehen Sie Zurück/Zurück/Zurück … bis zum Anfang des Assistenten und stellen Sei sicher, das im Namen der Richtlinie keine Anführungszeichen enthalten sind.
Anmerkung: Das ist ein bekannter Bug im NPS-Assistenten.
Lancom-Router Zwangstrennung
Die automatisch Trennung der Internetverbindung bei “24-Stunden Flatrates” kann recht hilfreich sein, um beispielsweise den IP-Wechsel auf spät nachts zu verschieben. AVM hat ja hier sehr Anwenderfreundlich vorgelegt. Eine automatische Trennung der Internetverbindung in Lancom Routern kann natürlich auch vorgenommen werden; allerdings nur mit Hilfe eines CRON-Jobs. Diese ist erreichbar über: LANconfig > Datum/Zeit > Allgemein > CRON-Tabelle

Für eine korrekte Funktion der CRON-Tabelle ist (überraschend) eine passende Zeiteinstellung wichtig. (Anmerkung: Die NTP-Einstellungen für eine synchronisierte Zeit erreicht man unter LANconfig > Datum/Zeit > Synchronisierung > Zeit-Server)
In der CRON-Tabelle fügt man einen neuen Eintrag hinzu, der erstens die gewünschte Uhrzeit einstellt und zweites den folgenden Befehlt enthält:
do/o/m/d [Gegenstelle]
Damit die Internetverbindung nach der Trennung auvh direkt wieder aufgebaut wird, kann man ein Keepalive für die Gegenstelle aktivieren. Das geht indem man unter LANconfig > Kommunikation > Gegenstelle > Gegenstellen (DSL) -> [Eintrag auswählen] die in der Gegenstelle angegebene Haltezeit auf 9999 stellt.
Telefon?
Wie, Sie haben erfolglos versucht mich zu erreichen? Das kann ja gar nicht sein das bei mir immer besetzt ist, ich telefoniere doch die ganze Zeit!
Exchange 2010 entfernt Mobile Geräte nicht “Das ActiveSyncDevice /ldap/xxxxx wurde nicht gefunden.”
Nachdem ein bestehender Benutzer umbenannt wurde, vor allem der Kontoname, lassen sich dessen verbundene mobile Geräte nicht mehr über die Outlook-WebApp oder die Verwaltungskonsole (EMC) entfernen. Sobald der Befehl ausgeführt wird erhält man die Antwort:
Zusammenfassung: 1 Element(e). Erfolgreich: 0, Fehler: 1. Verstrichene Zeit: 00:00:00 Benutzername\Devicename Fehler: Das ActiveSyncDevice domain.local/OU/ALTER-Benutzername/ExchangeActiveSyncDevices/Gerätename wurde nicht gefunden. Hier klicken, um die Hilfe aufzurufen ... http://technet.microsoft.com/de-DE/library/ms.exch.err.default(EXCHG.141).aspx?v=14.1.438.0&t=exchgf1&e=ms.exch.err.Ex0FBD0C Ausführungsversuch eines Exchange-Verwaltungsshellbefehls: Remove-ActiveSyncDevice -Identity 'domain.local/OU/ALTER Benutzername/ExchangeActiveSyncDevices/Gerätename'
Man sieht sofort, das die Konsole offensichtlich den falschen (alten) Benutzernamen verwendet. Der Hilfelink dazu ist natürlich genauso hilfreich wie fast jeder HIlfelink.
Lösung: Das Geät direkt an der Exchange Powershell (unter verwendung des richtigen Pfades) entfernen.
- Eine Liste aller Gerätenamen die mit dem Postfach verbunden sind erstellen
Get-ActiveSyncDevice -Mailbox "Benutzer Name" | Select-Object Identity
- Das passende Gerät auswählen und entfernen:
remove-ActiveSyncDevice -Identity "<pfad>"
vmware vSphere client „Anmeldung beim Abfragedienst fehlgeschlagen“
Und wieder eine neue, spannende Fehlermeldung:
“Fehler: Anmeldung beim Abfragedienst fehlgeschlagen. Der Remotename konnte nicht aufgelöst werden: ‘vcenter.foo.bar’”
In den meisten Fällen stimmt die Fehlermeldung auch und der in der Fehlermeldung enthaltene FQDN ist nicht korrekt.
Lösung: In den meisten Fällen ist die API-Url für die (Clientseitigen) Sortierungsabfragen falsch eingetragen (worden). Das lässt sich direkt im vSphere-Client korrigieren: Verwaltung -> vCenter Server-Einstellungen -> Erweitert. Hier gibt es die beiden Wertepaare “VirtualCenter.VimApiUrl” und “VirtualCenter.VimWebServicesUrl” die für diesen API-Aufruf verantwortlich sind. Einfach korrigieren, neu starten und der Client sortiert auch wieder richtig.
Windows Batch: Uhrzeit und Datum verwenden
Ich benötige im Alltag ab und an das aktuelle Datum und die Uhrzeit “zerlegt” in einzelne Variablen, um zum Beispiel Dateien nach Zeit oder Datum abzuspeichern oder Logeinträge korrekt formatiert auszugeben. Das ist seit Windows XP zum Glück recht einfach, aber weil ich faul bin lege ich hier meine zu diesem Zweck erzeugten Substring-Scriptschnipsel ab – dann muss ich die paar Zeilen nicht immer neu tippen (und korrigieren J).
set YYYY=%date:~-4% set MM=%date:~-7,2% set DD=%date:~-10,2% set hr=%time:~0,2% set min=%time:~3,2% set sek=%time:~6,2%
Mit diesen Variablen würde eine Ausgabezeile zum Beispiel so aussehen:
echo Es ist heute der %DD%.%MM%.%YYYY% und wir haben die wundervolle Uhrzeit %hr%:%min%:%sek%
Nicht das diese Zeile viel Sinn hätte, in der Praxis benötige ich beispielsweise eher so etwas:
zip –m -9 idslogs-%YYY%%MM%%DD%%.zip \%1\*.log
… das mir Dateien mit einem sinnvollen Namen (z.B. idslogs-20121203.zip) erstellt.
Wichtig zu wissen: Diese Zeilen legen die wichtigen Werte direkt in eigenen Variablen ab; die Zuordnung ist im Moment der Zuordnung statisch, was bedeutet das ein Wert sobald zugewiesen immer so bleibt und sich nicht mit fortschreitender Zeit ändert. Wenn die Werte aktualisiert werden sollen (beispielsweise zu beginn/ende eines Script) muss dieser Block wieder aufgerufen werden, etwa mit einer call: Anweisung dorthin.
Windows Server 2008R2 / Windows 7 Gruppenrichlinineverwaltung (MMC) Backspace und Pfeiltasten funktionierne nicht
In verschiedenen MMC-SnapIns, am häufigsten in der “Gruppenrichtlinienverwaltung”, steigt schon mal die Rücktaste (Backspace) aus und/oder die Pfeiltasten funktionieren nicht. In besonders penetranten Fällen trifft es zudem auch die Tasten Pos1/Ende. Das Verhalten ist an der lokalen Konsole manchmal ein anders wie in Remotesitzungen.
Microsoft nennt dieses Problem übersetzungsfehlertypisch “RÜCKTASTE oder die Pfeiltasten funktionieren nicht in MMC auf Computer, auf denen Windows 7 oder Windows Server 2008 R2 ausgeführt wird” und gibt dem Effekt die Nummer KB2466373. Verursacher ist demnach ein Fehler, der dafür sorgt das Tastatureingaben nicht immer von “der richtigen Windows-Komponente” behandelt werden. Immerhin gibt es auch einen Patch.
Lösung:
- Patch hier (ja, das ist eine fiese und mega-unzuverlässige Raupkopie) herunterladen und installieren (benötigt einen Neustart): Windows6.1-KB2466373-v2-x64_GPO-console-Backspace-Fix.msu
- Alternativ: Patch bei Microsofts Hotfix-Beantragungs-Umstandssystem beantragen, vielleicht später per Mail eine URL bekommen, dann schnell bevor diese verfällt dort herunterladen (nachdem man seine Netzwerk-Sicherheitssysteme ausgeschaltet hat weil das eine crypto-.exe ist), mit dem Kennwort aus der E-Mail Kennwort entpacken und dann endlich installieren. Und neu starten :-)
(Danke Marcus)
Exchange 2010 “Sie verfügen über 10 Telefonpartnerschaften …”
Wer viele mobile Geräte mit der Synchronisationsfunktion von Exchange 2010 einsetzt wird irgendwann auf die Standartbarriere der 10 gleichzeitig zugelassenen Devices stoßen. Wenn das der Fall ist quittiert die ActiveSync-Schnittstelle die Aktion mit dem Fehler:
Sie verfügen über 10 Telefonpartnerschaften von den maximal zulässigen 10 Partnerschaften. Wenn Sie die Maximalzahl erreicht haben, können Sie zusätzliche Partnerschaften erst nach dem Löschen vorhandener Partnerschaften aus dem Konto erstellen. Melden Sie sich hierzu an Outlook Web App an, klicken Sie auf Optionen > Telefon > Mobiltelefone, und löschen Sie nicht verwendete Partnerschaften.
Lösung: Die Anzahl der Partnerschaften wird mittels der ThrottelingPolicy gesteuert. Man erhöht die Anzahl der gleichzeitig nutzbaren Gerät mit der PowerShell (sofern nur eine Policy verwendet wird):
Get-ThrottlingPolicy | Set-ThrottlingPolicy –EASMaxDevices 20
Im Falle mehrerer Policys kann man Set-ThrottlingPolicy auch die Identity der passenden Richtlinie mitgeben. Mit Get-ThrottlingPolicy lässt sich der Erfolg der Eintragung prüfen. Die Änderung wirkt sofort.
vSphere “Unable to access file since it is locked” (Snapshots konsolidieren nicht)
Manchmal konsolidieren Consolidation-Helper Snapshots von Backup-Programmen nicht korrekt. Wenn das nicht auffällt, landen bei jedem neuen Consolidation-Helper neue zusätzliche .vmdk-Dateien im Dateisystem:
Diese fressen nach und nach den freien platz im Datastore auf und sind in der Snapshot-Ansicht nicht zu sehen:
Sobald man im Gast-Menü “Konsolidieren” auswählt erscheint folgende Fehlermeldung im Log:
Zugriff auf die Datei <unspecified file> nicht möglich
… oder deren Englischsprachiger pendant:
Unable to access file <unspecified filename> since it is locked
Die Ursache sind in der Regel VADP (vmware api for data protection) Backups, bei denen beim zurückrollen der Helpersnapshots ein Fehler aufgetreten ist.
Lösung
- Backup-Jobs abschalten. Wenn wärend des manuellen zurückrollens ein VAPD-Helper gestartet wird, ist die zerstörung der VMDK warscheinlich.
- Prüfen, welche VMDK die letzte erstelle ist. Achtung! Die Datei mit der höchsten Nummer ist nicht zwingend die letzte. Das geht in der Bearbeitungsansicht des Gastsystems:
Öffnen einer SSH-Shell auf den Server, die diese Maschine registriert hat (verschieben ist vorher möglich) und wechseln in das Verzeichnis in dem die betreffende Maschine wohnt (z.B. /vmfs/volumes/4444444-4444444-4444-f4f4f4f4/meinemaschine/)- Herunterfahren des Gast. Das ist wichtig, weil die VMDK nur offline vollständig zurückrollt wenn die VADP nicht mehr funktionieren.
- Zurückrollen (Klonen) der Snapshots mit vmkfstools in eine neue VMDK:
vmkfstools -i meinemaschine-0000??.vmdk ./NEWdisk1.vmdk
Die “??” entsprechen dem letzten Snapshot aus dem zweiten Punkt. Anstelle des aktuellen Pfades (“./”) kann auch ein anderer Datastore zum Beipisle mit mehr Platz verwendet werden. Dieser vorgang dauert eine (ganze) Weile.
- Jetzt wird eine neue VMDK erstellt, die einfach an die Maschine anstelle der alten angehängt wird. Die MAschine dann nun noch testen und wenn alles läuft die alten -0000* Snapshots löschen.
Das klappt alles sehr gut, solange es keinen I/O-Error im zugehörigen vmware.log gibt. Wenn das der Fall ist, ist die integrität mindestens einer .vmdk beschädigt; sofern die VM dann noch läuft klappt eigentlich nur noch ein Converter-Klon. Es sei denn jemand hat einen noch besseren Tipp für uns :-)
VMWare Tools [ warning] [vmusr:vmusr] Error in the RPC receive loop: RpcIn: Unable to send. (Patch)
Im Windows-Ereignisprotokoll tauchen diese Meldungen vom Typ “Warnung” sehr oft auf:
Error in the RPC receive loop: RpcIn: Unable to send.
Im vmware.log der virtuellen Maschine finden sich ebensoviele Meldungen die so aussehen:
GuestRpc: Channel X, conflict: guest application toolbox-dnd tried to register, but it is still registered on channel Y
GuestRpc: Channel X reinitialized.
Ab und an crasht eventuell auch gerne mal die vmtoolsd.exe mit dem felgenden Fehler:
Access violation (0xC0000005)
Das ist ein Bug in den vmware Tools. Es gibt auch einen ausgewachsenen ESX(i) Patch dagegen: http://kb.vmware.com/selfservice/microsites/search.do?language=en_US&cmd=displayKC&externalId=2036350 (direkter Download-Link). Das funktioniert natürlich auch und ist die saubere Lösung.
Lösung: Schnelle Hilfe im laufenden Betrieb bringt dieser NICHT OFFIZIELLE Patch. Das Script wendet einfach die in dem KB-Artikel beschriebenen einstellungen auf die VMWare-Tools-Services an und startet diese neu. Kein Ausfall. Einfach das Script in der laufenden Windows-Maschien ausführen, fertig.
Download: vmware_patch_2036350 »
Sicherheitsfrage
Manchmal reicht ein Doppelfacepalm nicht mmm(
In einer Kundenangelegenheit habe ich heute eine E-Mail an eine “Multiplikatorengruppe” geschickt. Solche Gruppen setzen sich aus Abteilungsleitern, Projektleitern und Fachbereichsansprechpartnern zusammen. In der E-Mail ging es um eine neue Unternehmens-Wissensdatenbank, mit der nach und nach ein bestehendes Mediawiki (-Monster) abgelöst werden soll. Diese E-Mail sah so aus:
Achtung!
Wir werden Sie NIEMALS nach Ihren Zugangsdaten für ******* fragen, vor allem nicht nach ihrem Kennwort. Sollten Sie in Zukunft eine E-Mail erhalten die diesen oder einen ähnlichen Text enthält:
“Es ist ein Fehler in Ihrem Account aufgetreten. Bitte schicken Sie um die Fehlerbehebung zu ermöglichen sofort Ihren Benutzername und Ihr Kennwort an die E-Mailadresse foobar@unternehmen.com”
sollten Sie auf keinen Fall auf die Mail antworten.
Ich bekam im Laufe des Tages 17 Antworten, davon 12 mit Benutzernamen und Kennwörtern.
“RemoteApp-Programme” werden auf einem Windows 2008R2 Server nicht im Web-Access angezeigt
Ein Domänenbenutzerkonto das sich via Remote Desktop Web Access (RD-Webzugriff) auf einem Windows Server 2008R2 Terminalserver anmeldet, sieht nichts in der Liste der RemoteApp-Programme. Die Liste bleibt leer. Lokalen Konten können die RemoteApp -Programme allerdings anzeigen.
Web Access für Remotedesktop-Ablaufverfolgung protokolliert außerdem einen Fehler, der die folgende Fehlermeldung ähnelt:
[Fehler] </span><span lang="de">App filtern: Fehler beim Starten von Filtern: Kontext von SID konnte nicht initialisiert werden. </span><span lang="de">SID: S-1-5-21-1997477047-1508330638-219632125-223304, Fehler: 0 x 80070005
- Das Computerkonto des Terminalservers muss in die Domänengruppe “Windows-Autorisierungszugriffsgruppe” aufgenommen werden. Der Fehler tritt auch nur auf, wenn die Domain mit der Einstellung “Windows 2000 oder 2003 Berechtigungskompatibel” erstellt wurde.
- Möglicherweise muss die Identität des Applicationpools von RDWebAccess auf den “Network Service” geändert werden.
VMware Converter unter Windows 8 Linux-Quellserver “unknown error”
Einen unfreundlich aussehenden “unknown Error” erhält man beim VMware Converter unter Windows 8, wenn man versucht eine Linux-Quellmaschine zu konvertieren. Der Fehler tritt direkt beim abschliessen des Auftrages auf.
Lösung: Den VMware converter aus dem Startbildschirm heraus als “Administrator” ausführen.

Office 365 Exchange Übersicht – Pläne und Inhalte im Vergleich
Der Daniel Melanchton hat eine brauchbare Übersicht über die Office 365 Exchange-Features in den jeweiligen Plänen erstellt. hier ist die Übersicht:
Jetzt fehlt ja nur noch eine solche praktische Übesicht über die Pläne und deren Inhalte …
Firmware-Upgrade HP StorageWorks SAN Switches (4/4, 8/8)
Die HP StorageWorks Fibre Channel-Switches werden in der Regel in einer Fabric Switch-Umgebung über Switches oder indirekt über die Directors angesteuert. Mehr gibt es dazu in der Wikipedia (und soll auch nich tInhalt dieses Artikels sein). Die SAN Switches StorageWorks 4/8, 8/8 und die anderen Geräte dieser Serie von Hewlett-Packard beinhaltet eine kleine Linux Distribution als Firmware, die auch ihre Update braucht. Achtung! Je nach Stand des Systems kann nicht immer direkt auf die allerneueste Version aktualisieren kann. Die Dokumente zu “Upgrade-Pfad” beschreiben die notwendigen Versionsschritte. In der Regel müssen alle Releases mitgenommen werden, ab und an noch ein Update dazwischen (zum Beispiel hier: 5.9.x › 6.0.x › 6.1.x › 7.x.x). Ob ein Upgrade grade möglich ist, überprüft die Routine aber automatisch und wirft passende Fehler aus wenn das grade mal nicht geht. Jedes Upgrade erfordert zeingend einen Reboot des Switches. Ein Update nicht im laufenden Betrieb vorzunehmen ist empfohlen. Echte Männer machen das natürlich im (redundanten) Produktivbetrieb, aber man sei sich der Folgen bewusst wenn mal ein Storage für ~30 Sekunden komplett aussteigt.
Lösung:
- Updates herunterladen. Für den 8/8er Switch geht das beispielsweise hier. Ja, die “Firmware-Updates” sind ~900Mb groß. Danke Java.
- FTP-Server starten und vorbereiten. Ich persönlich nutze gene den IIS den Windows sowiso im Gepäck hat, aber ein Filezilla oder ähnliches tut es natürlich genauso. Der Servermuss auf den Standartport 21 lauschen.
- Firmware ins root (“/”) des FTP-Servers entpacken (nicht in ein Unterverzeichnis). Es landen da also ganz viel Ordner drin wie SWBD21, SWBD55, SWBD62 und so weiter.
- Die Verwaltungsoberfläche des Switches starten, als Administrator anmelden (HP San Switches bis 8/16 Default Passwort: admin/password danach admin/fibranne)
- Den Switch-Admin starten, oben rechts über ‘Show Advanced Mode’ den Tab ‘Firmware Download’ anzeigen lassen und öffnen
- Hostname oder IP: Adresse des Host mit dme FTP-Server
- Name/Kennwort
- Der Firmware-Patch lautet “release.plist”. Nicht fragen.
- Fertig :-)
Update aus den HP-Release-Notes:
Upgrading from Fabric OS 5.0.x to 5.2.3 is supported
Upgrading from Fabric OS 5.1.x to 5.3.1a is supported, but upgrading from Fabric OS 5.0.x or a previous release directly to 5.3.1a is not.
Upgrading to Fabric OS 6.0.0b is only allowed from Fabric OS 5.3.x. (6.0.0c is a special upgrade version, only meant to be used in between firmware upgrades)
Upgrading to Fabric OS 6.1.2b is allowed only from Fabric OS 6.0.0b
Upgrading to Fabric OS 6.2.2f is allowed only from Fabric OS 6.1.0a or later.
Upgrading to Fabric OS 6.3.2d is allowed only from Fabric OS 6.2.0a or later.
Upgrading to Fabric OS 6.4.2b is allowed only from Fabric OS 6.3.x.
Upgrading to Fabric OS 7.0.2 can be done non-disruptively from Fabric OS 6.4.1a or later.
Update aus dem Admin-Netzwerk:
BS sagt: IBM und ein paar andere OEMs verkaufen die selben Brocade FC-Switches. In aller Regel läuft ein HP-Firmware-Upgrade auch genau so auf den IBM-Geräten; lieber sind mir in den meisten Fällen die HP-Pakete, denn HP pflegt die Produkte wesentlich schneller und umfassender als IBM.
vSphere: Dieser Host verfügt momentan über keine Verwaltungsnetzwerkredundanz
Auf manchen vmware vSphere Hosts macht sich diese Fehlermeldung im gelben Informationsbereich bemerkbar und versetzt den Host auch noch in den fiesen be-Warndreieckten Warnstatus:

"Dieser Host verfügt momentan über keine Verwaltungsnetzwerkredundanz"
Die Meldung stammt von dem eifrigen Management-Agent des ESX Hosts und hat eigentlich einen guten Grund. Das Verwaltungsnetzwerk (“Management Network”) sollte (dringend) mit mindestens zwei Netzwerkkarten angebunden sein, denn sonst könnte ein Gast mit viel Traffic (sofern im selben Netzwerk) das Management erheblich stören. In der wundervollen heilen vmware-Welt hat natürlich jeder Host mindestens zwei Netzwerkkarten für die Verwaltung, zwei oder mehr für vmotion, eine für den Cluster-Takt (und vielleicht FT) und dann noch mindestens vier für Gastsysteme – pro Netzwerk versteht sich. Da Hosts mit neun oder mehr Netzwerkkarten in der KMU-Welt mit unter zehn ESX-Hosts eher selten anzutreffen sind, erübrigt sich diese Warnung in vielen Fällen.
Sollte diese Meldung einmal trotz redundanter Anbindung auftauchen und nicht wieder freiwillig verschwinden, hilft oft einer dieser beiden Tricks:
- Entfernen einer der beiden Netzwerkkarten von dem virtuellen Management-Switch, dann erneutes hinzufügen … 20 Sekunden warten.
- Oder: Rechte MT auf den host un “HA-Agenten neu konfigurieren”
Sollte das nicht helfen, tut aber auf jeden Fall die rohe Gewalt:
- Eigenschaften des Clusters öffnen
- vSphere HA -> Erweiterte Optionen
- Hinzufügen der neuen Option:
das.ignoreRedundantNetWarning True
- Ok -> OK -> OK -> HA-Agent neu konfigurieren.
Dann ist die Warnung weg und erscheint auch bei keinem Host im ganzen Cluster wieder. jemals. auch nicht, wenn Sie recht hätte.
PGP
Dieser xkcd hat den Nagel für heute auf das Bit genau auf den Kopf getroffen *sigh*
Veeam: “Host with uuid ‘xxxx-xxxx-xxx’ was not found” nach Hostupdate (oder Hardwareänderung)
Bei einem vSphere Update bekommt der jeweilige Host eine neue UUID. Das ist auch vollkommen korrekt so. Veeam verwaltet aber seine Lizenzen nach diesen UUIDs, was nach einer Hostupdate zu der irreführenden Fehlermeldung führt:
Veeam: "Host with uuid 'xxxx-xxxx-xxx' was not found"
Lösung: Zurücksetzen der Veeam-Lizenzen für den passenden Host.
- Dash -> Help -> License Information
- Licensed Hosts
- Host auswählen und “revoken”
Beim nächsten Backup (oder Replikation) werden die freien Lizenzen wieder neu vergeben.
vSphere Appliance VC_CFG_RESULT=302(Error: Enabling Active Directory failed.)
Ab und an kommt es bei der Inbetriebnahme einer vSphere 5 oder 5.1 Appliance zu dem folgenden Fehler:
VC_CFG_RESULT=302(Error: Enabling Active Directory failed.)
Dieser kann mehrere Ursachen haben. Fehlersuche:
- Ist die vCenter Applicance mit dem richtigen LAN verbunden, hat es eine korrekte IP-Adresse, eine passende Subnetzmaske und/oder passeden routen zu DNS/AD-DCs? (vSphere Clients, VM bearbeiten, Netzwerk – danach https://<vcnetername>:5480)
-
Hat die Adresse der Appliance schon einen korrekten DNS-Hosteintrag und den passenden reversen Pointer für diesen Namen (als einziges)? Der Eintrag muss tatsächlich dem Namen der Appliance entsprechen, sonst schlängt die Zertifikatsprüfung fehl und es darf nicht mehrere geben
. - Steht bei der Benennung der Appliance (https://<vcentername>:5480 – Network) der ganze FQDN drin?
- Ist bei der Angabe der Active Directory Domain der vollständige FQDN der Domäne eingegeben?
- Steht die Zertifikatsgenerierung (System – Toggel Vertificate genration) vielleicht auf “no”? Die sollte auf ‚yes’ stehen, bis alles läuft.
- Ab und zu hilf es, den Admin-UPN (administrator@domä.ne) zu verwenden, anstalle des einfachen Benutzernamens.
- REBOOT. Nach der Integration Rebooten, sonst funktioniert die Auswahl nicht oder das domänen-Feld bleibt gleich ganz leer.
Nach Prüfung aller dieser Ursachen kommt eigentlich nur noch DNS oder ein falsches Administrator-Kennwort in Frage. Im Internet kursieren Tipps, den Hostnamen des vCenter Servers manuell im AD anzulegen. Das ist nicht notwendig, die Vertrauensstellung wird selbstständig erzeugt. Wenn alles korrekt funktioniert.








