Problem
Da hat der Kunde einen Server mit dem schicken HP Integrated Lights Out (ILO) gekauft, aber irgendwann™ hat irgendjemand™ wohl irgendwo™ das Kennwort geändert und natürlich nicht dokumentiert oder vergessen.
Voraussetzung für den Kennwortreset ist ein lokaler administrativer Benutzer oder root-Zugang auf dem Hardware-Server. Sollte die Maschine ein ESX(i) sein, ist ein bisschen mehr Aufwand notwenig, geht aber auch. Unter vmware ESX müssen die HP-Tools installaiert sein oder ein HP-ESX(i) Image gebootet sein (das enthält schon automatisch den Interface Driver und HPONCFG).
Lösung
- HP Service Pack for ProLiant herunterladen (das ersetzt ab jetzt die Smart Update Firmware DVD und die ProLiant Support Packs (PSPs) und installieren. Wichtig ist der „ILO Channel Interface Driver“, das ist das API Interface für HPONCFG.
- Alternativ: Download hponcfg (für Windows) mit ilo-rest.xml direkt von hier. Achtung, das ist bestimmt superillegal und total gefährlich und so und überhaupt. hponcfg für Windows (ugg.li mirror download)
- Erstelle im hponcfg-verzeichnis eine ilo-reset.xml
<ribcl VERSION="2.0"> <login USER_LOGIN="Administrator" PASSWORD="egalpasswort"> <user_INFO MODE="write"> <mod_USER USER_LOGIN="Administrator"> <password value="neuespasswort"/> </mod_USER> </user_INFO> </login> </ribcl>
- An der Kommandozeile das neue XML dann ins ILO schreiben:
HPONCFG.exe /f ilo-reset.xml
Alternativ lässt sich auch ein neue „nackter“ Admin-Benutzer zum ILO hinzufügen.
Neuer-ILO-Benutzer.XML
<RIBCL VERSION="2.1"> <LOGIN USER_LOGIN="Administrator" PASSWORD="password"> <USER_INFO MODE="write"> <ADD_USER USER_NAME = "aadmin" <-- neuer user (name) USER_LOGIN = "aadmin" <-- neuer user (loginname) PASSWORD = "Just1Tribute"> <-- neues passwort <ADMIN_PRIV value = "Y"/> <REMOTE_CONS_PRIV value = "Y"/> <RESET_SERVER_PRIV value = "Y"/> <VIRTUAL_MEDIA_PRIV value = "Y"/> <CONFIG_ILO_PRIV value = "Y"/> </ADD_USER> </USER_INFO> </LOGIN> </RIBCL>
Weider mit hponcfg /f einlesen und setzen, fertig.
Das CTR-Office ist eine virtualisierte und streamingfähige Version von Office. An sich eine ganz nette Erfindung für Endanwender, in größeren Netzen oder für Patch-bedachte Netzteilnehmer aber eher unbrauchbar. Leider scheint die Deinstallation ähnlich virtuell stattzufinden wie die Ausführung, sprich die Deinstallation funktioniert nur in den seltensten Fällen fehlerfrei (ich persönlich habe noch keine einzige funktionierende Deinstallation gesehen).
Redundante DHCP-Server sind eine feine Sache. Microsoft geht sowas gerne mit der 70/30 Methode an, andere Hersteller haben andere Zahlen – nutzen aber die selbe Technik. Die Proportionen sind natürlich jeweils anpassbar, die Taktik aber gleich: Man baut einfach identische DHCP-Server, schliesst aber jeweils die Hälfte der Adressen (oder 70% und 30%) von der Verteilung pro Server aus. Funktioniert gut, ist aber nicht die performateste Möglichkeit – und löst das Problem der Reservierungen nicht. Reservierungen müssen jeweils auf beiden (oder mehr) Servern angelegt werden, sonst endet ein Client gerne mal mit einer falschen (oder vermeintlich reservieren) Adresse.