Someone is currently logged into the APC Management Web Server. Please try again later.

Problem:

Beim anmelden an einer UPS Network Management Card von APC / Schneider Electric via Webinterface bekommt man nur folgenden Hinweis zu sehen:apc_webinterface_someone-currently-logged-in

Lösung:

In einigen Fällen hilft es die logoff.htm der APC aufzurufen:

http://FQDN-oder-ip-der.usv/logoff.htm

Sollte dies nicht genügen (bzw. auf den selben Hinweis hinaus laufen) hilft es, sich einmal via telnet mit der USV zu verbinden und wieder zu trennen:

telnet FQDN-oder-ip-der.usv 23
User Name : wie beim Webinterface
Password  : wie beim Webinterface

apc>quit

Danach sollte die Anmeldung auch am Webinterface wieder klappen. (Im log sieht man dann auch von welcher IP sich der Benutzer nicht korrekt abgemeldet hat.)

SATO BurnyDNC Alternative für Windows 8/10 (Windows Server 2012R2)

Problem

dncburnyDas Stinalte SATO-Programm „DNC Burny“ zum Transfer von (NC) CAD-Programmen auf eine (Sato-) DNC-Maschine funktioniert unter Windows Server 2012R2 nicht mehr. Das Programm stürzt der Meldung „Fehler 70“ und einem Zugriffsfehler ab. Das gilt für alle DNC-Maschinen (Sato, Gildemeister, Fanuc, Sinumerik, Fadal, Boss, Heidenhain, Okuma, Cubotic, Traub, Mazak ISO, Haas and Haas XModem, …).

Lösung

Das stimmt, das Programm funktioniert wegen des DMA-Locks im neuen Windows nicht mehr. Pflege, Wartung, Service oder Support gibt es (außer der Ansage „kaufen Sie doch eine neue Maschine“) nicht mehr. Zum Glück gibt es aber eine ausgezeichnete Alternative: RemoDNC (Seriennummer für die 60-Tage Trial: C3XBC-0-0-0)

Das Tool kann nicht nur Dateien Senden und Empfangen, sondern auch als „Abrufserver“ für alle Maschinenprogramme dienen. Die Lösung ist so flexibel, das sich damit so ungefähr alles was DNC spricht halbwegs brauchbar anbinden lässt.

Fragt man sich vielleich „Was soll so ein Beitrag hier?“. Diesen Artikel gibt es, weil wir hier bei einem Industrieunternehmen Vor-Ort länger und gründlich nach einer brauchbaren Lösung gesucht haben. Jetzt können wir die betroffenen Server auch endlich auf etwas halbweg aktuelles migrieren und die viele tausend Eure teure Maschine darf noch ein bisschen weiterlaufen und Dinge mit Plasma zerschneiden.

Langes Passwort

Anruf von einem IT-Lieferanten (Zeiterfassung) eines Kunden:

Sicherheit ist ja sicher sehr wichtig, aber DAS HIER ist total übertrieben. So können wir nicht arbeiten, sorgen Sie SOFORT für einen EINFACHEN Zugang.

wtf? Was haben wir falsch gemacht?

pem-public-key-fileStellt sich raus: Der zuständige Techniker des Lieferanten hat die Anleitung zum VPN nicht wirklich gelesen. Er hatte zwar die VPN-Verbindung (soweit korrekt) eingerichtet, aber anstatt des Kennwortes (das per Telefon übermittelt wurde), verwendete er das Zertifikat.

Den kompletten Text zwischen „—–BEGIN CERTIFICATE—–“ und „—–END CERTIFICATE—–“ aus der E-Mail gesendeten PEM-File. Er hat das ofenbar abgetippt. MEHRFACH. Nunja, bei einem x509-Zertifikat kommen da schon ein paar Zeichen zusammen … *kopfschüttel*

Ärgere deine Admins nicht!

Nutze nie den Google-Übersetzer im Blindflug und vertrage dich stets mit deinen Admins, sonst kann soetwas passieren:

amazon-schmierlappen

Offenbar hat Amazon-Anbieter „Naketano“ sich diesen Rat nicht zu Herzen genommen 🙂

Der Webdesigner sagt nein. Können Sie das stattdessen?

marketingfrau-quad-facepalmMarketingabteilung eines KMU Kunden.

Marketingfachfrau: „Haben Sie [admin] einen Moment Zeit? Ich habe schon mit den Internetfuzzies [kompetente Webagentur] gesprochen, aber die sagen die könnten das nicht“.

admin (schon skeptisch): „Ich kann ja mal schauen … worum geht es denn?“

Marketingfachfrau: „Ich habe den Laden in [Franchise-Standort] online angeschaut und das sieht FURCHTBAR aus. Können das schnell austauschen? So einen häßlichen Eindruck wollen wir nicht machen.“

admin, verwundert weil es keine eigenen Franchise-Webseiten gibt: „Äh, hmm, ok, können Sie mir das kurz zeigen?“

Marketingfachfrau „Na klar!“ und klickt die Straßenansicht mit dem Ladenlokal in Google-Streetview an …