Auerswald TSA-a/b an Audiocodes MP-112 FXS

Der Auerswald TSA-a/b Adapter erkennt an einer VoIP-Telefonalage (z.B. Swyx) die Programmierung (durch Tonsequenzen) nicht zuverlässig. Zumindest nicht mit ienem SwitIt-Softwareclient am Notebook.

In diesem Fall lag es daran, das die Umgebungsgeräusche (und die Auodio-Feedbackschleife) zu lau waren und offensichtlich die Programmiertöne übertönt hatten. Zuverlässige Abhilfe schaffte das herunterregeln des Mikrofons am Notebook.

Tonabfolge zur Programmierung

##8   (Programmieren einleiten. Wird NICHT bestätigt)
000000  (PIN. Wenn die PIN 000000 lautet, ist Programmieren NICHT möglich. Kein Bestätigungston.)
* (Sternchen schliesst die PIN ab. Eine Korrekte eingabe wird durch fünf kurze Töne bestätigt *tut*tut*tut*tut*tut*)
50 (Programmier-Funktion auswählen)
8  (Wert setzen)
AUFLEGEN (oder #9 wählen)

vmWare vSphere 5.1/5.5 Client installiert auf Windows Server 2012R2 nicht

Problem

Der vSphere Client 5.1 lässt sich auf Windows Server 2012R2 nicht installieren. Es gibt keine Fehlermeldung, sondern das Setup verschwindet beim start der eigentlichen Installation einfach vom Desktop. Im Taskmanager ist der Installationsprozess aber noch zu sehen.

vmware-viclient-server2012r2

Lösung

Schuld ist das Fehlen des .NET Frameworks 2.0, was im .NET Framework 3.0 enthalten ist, was wiederum im Windows-Feature .NET Framework 3.5.1 versteckt wurde. Es hilft die Installation des .NET Framework 3.5 Features über den Servermanager -> Rollen und Features hinzufügen -> Weiter -> Weiter -> .NET Framework 3.5\.NET Framework 3.5.

 

 

AD Betriebssysteme in einer Domäne zählen

Problem

  • „Stellen Sie doch mal eben eine Übersicht über die Computer in unserm Netzwerk zusammen“
  • „Wie viele Windows XP Computer haben wir eigentlich noch“
  • „Welche Betriebssysteme haben wir eigentlich“
  • Welche Betriebssysteme gibt es in unserem AD?

Lösung

Betriebssysteme zählen mit GetForestOSCounts.ps1 (Download GetForestOSCount):

count-windows-versions

Intel „Grafikeigenschaften“ und „Grafikoptionen“ aus Rechte-Maustaste Menü entfernen

intel_grafikeigenschaftenmIch bin nicht sicher, wie man zu einer solchen Idee kommt. Denkt Intel tatsächlich, jeder Computerbenutzer ruft täglich die Superlangsamen Intel-Grafikeinstellungen auf? Ist der Klick auf die „Grafikoptionen“ wichtiger als der Browser? Haben Jahre des Datensammelns ergeben, das es wichtig ist „Grafikeigenschaften“ stets griffbereit auf dme Desktop im Kontextmenü zu haben?

So wird man die Intel-Einträge im Kontectmenü auf dem Desktop los:

HKEY_CLASSES_ROOT\Directory\Background\shellex\ContextMenuHandlers\igfxDTCM

Entfernen, fertig.

Update: nVidia-Eintrag ins Kontextmenü ebenfalls loswerden:

HKEY_CLASSES_ROOT\Directory\Background\shellex\ContextMenuHandlers\NvCplDesktopContext

Danke @“Donald THE Duck “ 🙂

Liste autorisierter DHCP-Server aufräumen geht nicht „Ein solches Objekt ist auf dem Server nicht vorhanden“

Problem

dhcp-server-autorisation-aufhebenIn der Liste autorisierter DHCP-Server einer Windows-Domäne finden sich Altsysteme oder umbenannte Server die nun entfernt werden sollen. Der Klick in der DHCP-Verwaltungskonsole auf dne Server und dann „aufheben“ erzeugt aber nur die Fehlermeldung „Ein solches Objekt ist auf dem Server nicht vorhanden„.

Der gleiche Fehler tritt auch – je nach Sprache mit etwas anderer Fehlermeldung – auch an der NetSH und an der Powershell auf:

C:\> netsh delete server xxx.xxx.xxx y.y.y.y
Ein solches Objekt ist auf dem Server nicht vorhanden

Lösung

 

    1. Das Snap-In Active Directory-Standorte und-Dienste öffnen
    2. Klicken auf Dienste, und dann auf den Knoten NetServices (Wenn „Dienste“ in der Baumstruktur noch nicht angezeigt werden, muss man im Menü „Ansicht“ auf Dienstknoten anzeigen klicken)
    3. In der rechten Hälfte sind hier die meisten autorisierten DHCP-Serveraufgeführt. Den betroffenen Server hier einfach entfernen.
    4. Wenn der betroffene Servername nicht aufgeführt ist, mit der Rechten Maustaste auf den Eintrag „DhcpRoot“ klicken und die Eigenschaften öffnen (nicht entfernen!)

dhcp-server-aus-ad-entfernen

  1. Auf dem Tab „Attribut-Editor“ den Eintrag „dhcpservers“ auswählen und bearbeiten
  2. Die falschen Einträge entfernen
  3. DHCP-Dienst(e) neu starten, fertig.

 

Office 365 Powershell Download/Setup/Installation

Die Windows PowerShell für Office 365 ist ein sehr leistungsfähiges Tool. Erweiterbar wie ein IBM Universal  Business Adapter und in etwa auch so komplex. Es gibt einen Punkt in der Lernkurve, an dem Anfänger häufig den Faden verlieren; dies passiert in der Regel nach dem Erlernen der einfachsten Cmdlets und bevor die Erstellung nützlicher Lösungen vollständig verstanden worden ist. Es ist eine einfache Sache „Get-Process“ auszuführen, aber eine andere eine Reihe von Cmdlets in eine Pipeline für einen Remotecomputer einzureihen, um eine Aktion remote auszuführen. Grade Office 365 ist beispielsweise nicht vollständig in die „Ausliefershell“ integriert und benötigt einige zusätzliche Module und die Initialisierung der Remote-Shell.

So gehts auf in die Office 365 Powershell

  1. Betriebssysteme unter Windows7/2008R2 brauchen WinRM2.0 mit der Powershell 2.0
  2. Download und Installation Microsoft Online Services Sign-in Assistant
  3. Download und Installation Azure Active Directory (AD) Module (x64, eine 32-bit-VErsion gibt es noch, wird aber nicht mehr supported)
  4. Optional: „SharePoint Online Module“ (Zur Sharepoint-Verwaltung)
  5. Optional: „Skype for Business Online Module“ (Zur Lync Skype for Business Verwaltung)

Verbindung zur Office 365 Powershell

$credential = get-credential
Import-Module MSOnline
Connect-MsolService -Credential $credential

Verbindung zur Skype for Business Powershell

Import-Module LyncOnlineConnector
$lyncSession = New-CsOnlineSession -Credential $credential
Import-PSSession $lyncSession

Verbindung zur Sharepoint Powershell

Import-Module Microsoft.Online.Sharepoint.PowerShell
Connect-SPOService -url https://contoso-admin.sharepoint.com -Credential $credential

Verbindung zur Exchange Powershell

$ExchangeSession = New-PSSession -ConfigurationName Microsoft.Exchange -ConnectionUri "https://outlook.office365.com/powershell-liveid/" -Credential $credential -Authentication "Basic" -AllowRedirection
Import-PSSession $ExchangeSession

Verbindung zu den Office 365 Onlinediensten via Poweshell-Function

function Connect-O365 {
<#
.Synopsis
 Connects powershell to Office 365
.DESCRIPTION
 Use this to connect powershell to Office 365. You will be prompted for credentials.
.EXAMPLE
 Connect-O365
#>
 Set-ExecutionPolicy RemoteSigned
 $Cred = Get-Credential
 $Session = New-PSSession -ConfigurationName Microsoft.Exchange -ConnectionUri https://ps.outlook.com/powershell/ -Credential $Cred -Authentication Basic -AllowRedirection
 Import-Module (Import-PSSession $Session -Allowclobber) -Global
 Connect-MsolService -Credential $Cred
}

(Danke Alex)

Veeam Backup Service startet nicht „System.OperationCanceledException“, nachdem der Server umbenannt wurde

Problem

veeam_v8_splashDie Veeam v8 Backup and Replication Dienste starten nach einem umbenennen des Servers plötzliche nicht mehr („Der Dienst reagierte nicht auf Start- und Stop Anforderungen …“). Der SQL-Server läuft aber problenmlos. Im Ereignisprotokoll gibt es dazu tauchen (eine ganze Weile nach Systemstart) diese Ereignisse auf:

Der Dienst kann nicht gestartet werden. System.OperationCanceledException: Der Vorgang wurde abgebrochen.
   bei Veeam.Backup.DBCreator.BackupDatabaseDeployer.CanDeploy(IDatabaseVersion databaseVersion)
   bei Veeam.Backup.DBCreator.BackupDatabaseDeployer.DatabaseDeploy()
   bei Veeam.Backup.DBCreator.BackupDatabaseDeployer.Deploy()
   bei Veeam.Backup.DBManager.SqlRetryableInitializer.Init()
   bei Veeam.Backup.Service.CVbServiceImpl..ctor(CVbEnvironment env, CTerminationMediator terminator, IAirInteractions airInteractions)
   bei Veeam.Backup.Service.CVeeamBackupSvc.OnStart(String[] args)
   bei System.ServiceProcess.ServiceBase.ServiceQueuedMainCallback(Object state)

Lösung

Wenn der Server umbenannt wurde und eine lokale SQL-Instanz verwendet wird, muss der neue (SQL-)Servername in der Veeam-Konfiguration angepasst werden. Das geht in der Registry – einfach die Einträge ändern, den SQL-Dienst und alle Veeam-Dienste neu starten und alles ist wieder da.

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Veeam\Veeam Backup and Replication
und
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\Veeam\Veeam Backup and Replication
REG_SZ: SqlServerName = SERVERNAME

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\Veeam\Veeam Backup Catalog
REG_SZ: CatalogSharedFolderPath = SERVERNAME
REG_SZ: SqlServerName (hier *sollte* "local" stehen, wenn nicht, Servename ersetzen)

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Veeam\Veeam Backup Reporting
und (falls vorhanden)
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\Veeam\Veeam Backup Reporting
REG_SZ: SqlServerName

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\Veeam Backup Reporting
und (falls vorhanden)
HKEY_L OCAL_MACHINE\SOFTWARE\Veeam\Veeam Backup Reporting
REG_SZ: XMLURL = http://DEINSERVER.FQ.DN

JAVA Updates via Gruppenrichtlinie (GPO) deaktivieren

Java-Updates-ausschalten-mit-gpoDer supernervige Java-Updater lässt sich zum Glück sehr einfach per Gruppenrichlinie konfigurieren. Das Oracle hier keine vernünftige Möglichkeit gefunden hat Administratoren die Aktualisierung einfach, schnell und Zentral durchführen zulassen ist ja schon schlimm genug – immerhin lässt sich der Nervige Updater am starten hindern. Achtung, dadurch wird JAVA nicht aktualisiert; angesichts der wöchentlichen Release neuer JAVA-Sicherheitslücken ein nicht zu unterschätzend wichtiger Vorgang. Da Oracle ja auch keine einfach zentrale Verteilung (zum Beispiel per Gruppenrichtlinie?) unterstützt, bleibt das dem Admin (und einem anderen Artikel) überlassen.

Die Einstellungen für den Update finden sich hier:

64bit
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\JavaSoft\Java Update\Policy

32bit
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\JavaSoft\Java Update\Policy

Die wichtigen Einstellungen sind in beiden Fällen) diese:

EnableJavaUpdate      REG_DWORD 00000000 
EnableAutoUpdateCheck REG_DWORD 00000000

In eine Computer-Gruppenrichtlinie gegossen lässt sich diese Registry-Einstellung komfortabel über mehrere Maschinen verteilen.

Java-Updates-ausschalten-gruppenrichtlinie

VMware Tools auf CentOS/RedHat Linux installieren

VMware Tools auf Linux (CentOS/RedHat) installieren

vmware-tools-linux-installieren1) Wichtig! Wenn VMware tools installiert werden müssen, muss zuerst auf der Ziel-Maschine das passende „Gastbetriebssystem“ eingestellt sein. Die Einstellung „Gastbetriebssystem“ hat auch keine anderen Auswirkungen, als die Auswahl der richtigen vmware Tools ISO für die Installation in der Maschine.

2) Systemvoraussetzungen installieren

yum -y install kernel-devel gcc dracut make perl eject

vmware-tools-installieren3) Über den vSphere Client die Installation der Tools starten (=VMware Tool Installations-CD einlegen)

4) CD Mounten

mount /dev/cdrom /media

5) VMware Tools auspacken

tar -zxf /media/VMwareTools-*.tar.gz -C /tmp

6) Installer ausführen

chmod +x /tmp/vmware-tools-distrib/*.pl
/tmp/vmware-tools-distrib/vmware-install.pl

Profi-Tipp: Wer keine Lust hat den WeiterWeiterFertigstellen-Assistenten durch zu drücken tippt noch ein „–default“ hinter den Befehl.

6) aufräumen

umount /media
rm -rf /tmp/vmware-tools-distrib

Prüfen der VMware Tools Installation

initctl list | grep vmware-tools
vmware-tools start/running

Die aktuell installierte Version zeigt ein

vmware-toolbox-cmd -v