Windows 10 Computer „Sperren“ verbieten (aka „Niemals sperren“)

Problem

Ein Computer soll niemals automatisch gesperrt werden und sich auch nicht sperren lassen. Zum Beispiel ein Auskunfsrechner im Foyer oder ein Messe/Kiosk-PC.

Lösung

Es gibt eine GPO dafür, die sowohl den Link „Sperren“ aus dem Strg+Alt+Entf Bildschirm entfernt als auch Win+L deaktiviert. Nichtsdestotrotz sollte man vielleicht auch gleich das Bildschirmtimeout und die Energieoptionen anpassen. Außerdem ist bei öffentlichen Computern die „Kennwort ändern“ Option auch nicht immer hilfreich.

Benutzerkonfiguration > Richtlinien > Administrative Vorlagen > System > „STRG+ALT+ENTF Optionen“ > Abmeldung entfernen

Es geht natürlich auch direkt in der Registry:

[HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\System]
"DisableLockWorkstation"=dword:00000001

Gruppenrichtlinie (GPO) für Windows 10: Automatische Zeitumstellung („Automatisch an Sommerzeit anpassen“)

Problem

Windows 10 stellt die Sommerzeit/Winterzeit auf einigen Computern nicht automatisch um. Der Schalter „Automatisch an Sommerzeit anpassen“ für die Zeitumstellung ist im Werkszustand nicht gesetzt. Stichwort DST – DaylightSavingTime.

Es gibt tatsächlich Computerhersteller auf dieser Welt, die ihre Windows 10 OEM-Images so manipuliert haben, das Windows die Sommerzeit/Winterzeit Zeitumstellung nicht mehr automatisch durchführt. Was ein Unfug – wem hilft das? Über den Unsinn der blöden Zeitumstellung an sich brauchen Admins normalerweise nicht streiten, aber sowas macht unseren Job echt unnötig umständlicher.

Lösung

Es gibt glücklicherweise mittlerweile Group Policy Preferences, mit denen man Registry-Settings komfortabel setzen kann.

Die beiden notwendigen Schlüssel lauten:

REGEDIT4

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\TimeZoneInformation]
"DaylightBias"=dword:ffffffc4
"DynamicDaylightTimeDisabled"=dword:00000000

Diese lassen sich auch mittels Gruppenrichlinie (GPO) verbreiten:

Computerkonfiguration > Einstellungen > Registrierung > Neu > Registrierungselement

vmware vSphere Storage migration „Fehlgeschlagen beim Warten auf Daten. Fehler 195887107. Not found.“

Problem

Einige virtuelle Maschinen lassen sich nicht via Storage Motion oder Storage vMotion auf einen neuen VVOL-Datastore verschieben. Mit andere klappt das fehlerfrei, auch zwischen klassischen Datastores gibt es kein Problem.

Ist die VM eingeschaltet gibt es im Aktivitätsprotokoll die Fehlermeldung

Fehlgeschlagen beim Warten auf Daten. Fehler 195887107. Not found. 

Oder auf English:
A fatal internal error occurred. See the virtual machine’s log for more details.

Ist die VM ausgeschaltet sieht das so aus:

Ein allgemeiner Systemfehler ist aufgetreten: Launch failure

Im /var/log/vmkernel.log stehtm ebenso wenig hilfreich:

OSFS_Lookup:2579: Lookup error: file = rfc4122.b4401030-3010-43a9-8d68-5a76251e5e62, status = Failure
Mirror: scsi0:1: SVMotionLocalDiskCreate: Failed to create destination disk

Spannender ist da schon die Fehlersuche im Protokoll der Maschine, in /vmfs/volumes/<DATASTORE>/<VMNAME>/vmware.log

OBJLIB-VVOLOBJ : VVolObjCheckSize: Requested size (######) is not an MB multiple.

VVolObjDetermineSizeInMB: Requested size (#####) is not a MB multiple.

Mirror: scsi0:1: SVMotionLocalDiskCreate: Failed to create destination disk: The requested size is not a multiple of 1MB.

Lösung

Das Log hat recht: aus irgendeinem Grund hat die virtuelle Maschine eine Festplatte, deren Größe kein ganzzahliges vielfaches von einem Mebibyte ist (1MB).

  • Bearbeiten der virtuellen Maschine
  • Vergrößern der Festplatte auf ein ganzzahliges vielfaches
  • Übernehmen

Fertig, die Maschine kann nun verschoben werden. Man kann der vollständigkeit halber natürlich auch noch das Dateisystem innerhalb der VM vergrößern, aber für den Storage(v)Motion-vorgang ist das nicht notwendig.

Man kann mit PowerCLI auch auf die schnelle herausfinden, welche Maschinen alle betroffen sind:

PC C:\> Get-Datastore | Get-HardDisk | Select Parent, Filename, @{N="Remainder";E={$_.CapacityKB % 1024}} | Where {$_.Remainder -ne 0}

Vielen Dank an den Benutzer in der ehemaligen Nimble-Community, der das herausfand und dokumentierte. Bevor HPE das ganze Forum löschte *seufz*

vmware Template (Vorlage) auf anderen Datastore verschieben

Problem

Virtuelle Maschinen (Gäste) lassen sich im Gegensatz zu Templates problemlos zwischen Datastores verschieben. Je nach Lizenz mal ein-, mal ausgeschaltet, aber verschieben geht immer. Aus uns nicht bekannten Gründen fehlt die „Migrieren“ Option aber für Vorlagen vollständig. Das gilt sowohl für alle GUIs als auch für das PowerCLI.

Natürlich könnte man diese Vorlagen in Maschinen konvertieren, dann auf dem Storage verschieben und dann wieder zurückkonvertieren, aber geht das nich einfacher?

Lösung

Das geht, kein Problem – im Datastore-Browser.

  • Das Template aus dem Inventar entfernen („Aus Bestandliste entfernen“)
  • Zum Datastore wechseln, wo das Template liegt, zur Inhaltansicht
  • Auf der linken Seite des Datastore-Browsers den Eltern-Ordner des Template-Ordner auswählen
  • Auf der rechten Seite des Datastore-Browsers den Template-Ordner auswählen
  • Oben auf den nun verfügbaren Button „Verschieben nach …“ klicken und das Ziel auswählen
  • Nach dem vollständigen verschieben, zum Ziel-Datastore wechseln, in den nun verschobenen Vorlagen-Ordner
  • Die *.VMTX Datei auswählen und „Zur Bestandliste hinzufügen“

Die Millionen knapp verpasst

Da haben wir den „Eine-Millionen-Spam“ doch knapp verpasst, dabei wollen wir den eigentlich veröffentlichen 🙂

Danke Akismet, fail2ban und vielen findigen Admins, möge 2018 ebenfalls (möglichst) Spamfrei bleiben.

HPE-Prüfung „EG Sales Onboarding Enterprise Group Portfolio“

Alle richtigen Antworten zum (unserer Meinung nach sinnlosen) „EG Sales Onboarding Enterprise Group Portfolio“ Test.

  • Which statement lists the five Mobile-first networks sales plays in the HPE Aruba portfolio? Make your selection then click submit.
    +B
  • You are talking to the customer’s IT security and compliance officer who shares his frustration with BYOD devices being used by employees and customers. Which benefits of Aruba ClearPass would you share with him to highlight the value HPE Aruba can bring to his business? Choose the 2 answers that apply. Make your selections then click Submit.
    +ab
  • With AirWave, your customer can troubleshoot network issues faster and prevent them from occurring in the future. Your customer is looking to implement Skype for Business over their wireless network. Which Aruba product will you recommend that will allow them to ensure quality of service? Make your selection then click Submit.
    +d
  • HPE Aruba was recognized as an innovation leader by Gartner in an August 2016 Magic Quadrant report for which of the following? Make your selection then click Submit.
    +a
  • Your customer is interested in upgrading their wired networking switch infrastructure. You recommend they implement HPE Aruba AirWave prior to doing anything. Why? Make your selection then click Submit.
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  • Which change in end-user behavior and expectations is putting pressure on Network Administrators? Make your selection then click Submit.
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  • Which technology is at the heart of a strong mobile engagement solution? Make your selection then click Submit.
    +c
  • Which sales play should you use when your customer wants to provide workplaces services to help their workers find directions to a meeting, locate a colleague on campus, or learn about the latest company news over the company intranet? Make your selection then click Submit.
    +a
  • Which sales play addresses different ways a company network can be accessed and worries security experts? Make your selection then click Submit.
    +d
  • What is the name of the HPE Aruba networking strategy? Make your selection then click Submit.
    +a